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Andi Sperber bayerischer Meister – Zahlreiche Podestplätze in Forchheim

Im Rahmen des Würzburger Lifestyle Triathlons fanden am vergangenen Sonntag auch die bayerischen Meisterschaften über die Mitteldistanz statt. Die Athleten mussten 2,1km schwimmen, 76km auf dem Rennrad zurücklegen und abschließend 20km laufen.
Die bayerische Meisterschaft holte sich Andreas Sperber (IfA Nonstop Bamberg) mit einem tollen Rennen. Für das Schwimmen benötigte er 31:04min, die Radstrecke bewältigte er in 2:03:33 und mit einem schnellen Lauf (1:17:01) hielt er seine Widersacher in Schach und belohnte sich mit dem Titel in der Gesamtzeit von 3:51:38. Lediglich der erste deutsche Weltmeister auf der Ironman-Distanz, Thomas Hellriegel (Triabolos Hamburg) kam knapp vor ihm ins Ziel.
Sascha Riedel (TDM Bamberg) erreichte in 4:18:33 als Neunter das Ziel und freute sich über den 3. Platz in der M40.
Eine Woche zuvor starteten zahlreiche Bamberger Athleten bei den oberfränkischen Meisterschaften über die Sprintdistanz (0,5/22/5) in Forchheim und feierten einige Erfolge.
Schnellster Oberfranke war Marco Sahm (1.M40), der in einem engen Rennen der Konkurrenz beim abschließenden Lauf enteilte und sich den Titel in 1:03:54 holte. Seine Teamkollegen Christian Senzel (1:06:22, 7.gesamt, 3.M25) und Christopher Nowak (1:07:13, 8.gesamt, 2.M30) kamen ebenfalls in den Top-Ten ins Ziel.
Jonas Meyrer (IfA, 1:14:07) holte sich den Titel in der MJA, Karl Schlichtig (DJK Teutonia Gaustadt) gewann in 1:15:15 die M55.
Auch die Bamberger Damen schnitten erfolgreich ab. Oberfränkische Meisterin dürfen sich Angelika Schneller (IfA, 1.W45, 1:16:44), Anne Kirsten (DJK Gaustadt, 1.W25) und Sarah Rupprecht (IfA, 1:21:44, 1.WJ) nennen, Verena Göller (LG Veitenstein, 1:27:56) erreichte den 3.Platz W30.
Podesplätze sicherten sich Matthias Hübner (IfA, 1:10:50, 2.M40), Christian Röckelein (DJK, 1:17:49,3.M35), Harald Reges (DJK, 1:19:56, 3.M30), Herbert Grasser (DJK, 1:28:24, 3.M50) und Sabine Kalb (DJK, 1:41:54, 3.W45).
Michael Mauthofer (TV Strullendorf, 1:15:55, 5.M20), Michael Hettmer (DJK, 1:18:20, 5.M40) und Michaela Rümmer (DJK, 1:43:12, 4.W50) freuten sich ebenfalls über ihre guten Ergebnisse.

26. Nonstop-Triathlon am 5.7.15

Am Sonntag ist es wieder so weit und ca. 400 Athleten sorgen beim 26. Triathlon der IfA Nonstop Bamberg für Betrieb rund um das Gelände der TSG Bamberg an der Galgenfuhr.

Der Tag beginnt um 9:00 Uhr mit dem Bambados Kids Duathlon, der in zwei Wellen gestartet wird. Zuerst begeben sich die Jahrgänge 2004 bis 2007 auf die Strecke, sie müssen 400 Meter laufen, 1,5km auf dem Mountainbike zurücklegen und nochmal 400 Meter laufen. Kurz danach treten die Jahrgänge 2000 bis 2003 über die doppelten Distanzen an. Es besteht Helmpflicht, Nachmeldungen sind am Wettkampftag bis 8:00 Uhr möglich. Alle Jugendlichen erhalten im Ziel ein Finisher-Geschenk.

Um 10:20 Uhr haben die jüngsten Sportler ihren Auftritt, die Jahrgänge 2008 bis 2012 dürfen sich ohne Anmeldegebühr beim 400 Meter-Lauf austoben, auch für sie gibt es eine kleine Anerkennung im Ziel.

Bereits 170 Voranmeldungen gibt es für den Sport Wagner Volkstriathlon, für den der Startschuß um 10:30 Uhr fällt. Die Triathleten müssen 400 Meter in der Regnitz schwimmen, 20km Radfahren und 5km laufen.

Der Höhepunkt des Tages wird der FitVital Gesundheitszentrum Triathlon über die olympische Distanz. Um 11:45 Uhr machen sich ca. 150 Starter unter dem Beifall der zahlreichen Zuschauer auf den Weg, um 1,5km zu schwimmen, danach 42km auf dem Rad zurückzulegen und abschließend 10km im Hain zu laufen. Im Rahmen dieses Wettkampfs werden auch die oberfränkischen Meister gekürt. Teilnahmeberechtigt an den Meisterschaften sind alle Athleten, die entweder ihren Wohnsitz in Oberfranken haben oder für einen oberfränkischen Verein an den Start gehen. Die Staffeln über die olympische Distanz starten um 12:00 Uhr, hier teilen sich 2 oder 3 Sportler die Strecke. Nachmeldungen für die Wettkämpfe sind bis eine Stunde vor dem Start möglich.

Abgerundet wird der Wettkampftag mit der Siegerehrung des olympischen Triathlons auf dem Gelände der TSG Bamberg um ca. 16:00 Uhr.

Letztmalig werden die Wettkämpfe im Hain stattfinden. Aufgrund von Naturschutzbestimmungen und diversen Auflagen muss die IfA Nonstop für die Zukunft einen neuen Veranstaltungsort suchen. Ob der Start- und Zielbereich wieder auf das Gelände der TSG Bamberg verlagert werden kann, ist wegen der Sperrung der Fritz-Fischer-Brücke in Bug noch fraglich.

Erfolge in Forchheim und Scheßlitz

Sehr erfolgreich lief das Wochenende für unsere Starter beim Forchheimer Altstadttriathlon. Über 200 Athleten nahmen die Sprintdistanz in Angriff, von denen unser Marco Sahm als Dritter gesamt das Ziel erreichte. Er belohnte sich mit dem Sieg in der M40.

Noch in die Top-Ten schaffte es Christian Senzel als 9. gesamt (4.M40).

Christopher Nowak (2.M30), Matthias Hübner (2.M40), Jonas Metzner (1.MJA), Angelika Schneller (1.W45) und Sarah Rupprecht (1.WJ) erreichten alle einen Podestplatz.

Beim 29. Burgholzlauf in Scheßlitz siegten Roland Wild (LG Bamberg) und Carmen Schlichting-Förtsch (SC Kemmern).
Carmen Stichling (1.W45) und Andreas Sperber (1.M30) freuten sich über den jeweils dritten Gesamtplatz.

Andi Sperber gewinnt Veitensteinlauf

180 Athleten starteten gestern im Hauptlauf des 11. Veitensteinlaufs in Priegendorf. Sie mussten 16,5km auf einer profilierten Strecke zurücklegen.

Gesamtsieger in einer Zeit von 59:51 wurde unser Andi Sperber, das Podest vervollständigten die LG-Läufer Roland Wild und Adam Zahoran.

Das Damenrennen entschied Carmen Schlichting-Förtsch (SC Kemmern) für sich. Unsere Silvia Hüttner sicherte sich in 1:18:06 den Sieg in der W50 (5. Frau gesamt).

Die richtige Radposition – Vortrag eines Profis am 21.11.2014

Am 21.11.2014, 19:30 Uhr, lädt die IfA Nonstop Bamberg alle interessierten Radfahrer und Sportler zu einem Vortrag in die Räume der TSG Bamberg, Galgenfuhr 30 (an der Schleuse), ein. Referent ist Jürgen Schulz, der sich seit mehr als 20 Jahren mit der Ergonomie des Radfahrens beschäftigt.

Seit 2010 ist Schulz Bikefitter der Deutschen Triathlon-Nationalmannschaft und u.a. für die Radein-stellung von Weltmeister Jan Frodeno zuständig.

Er beschäftigt sich mit wesentlich mehr als nur der richtigen Rahmenhöhe in Verbindung mit einem einstellbaren Vorbau, sondern betrachtet das gesamte komplexe System Mensch-Maschine in allen Zusammenhängen.

Braucht man einen hohen Lenker, um bequem Fahrrad zu fahren? Ist der tiefe Lenker immer schneller? Muss der Rennfahrer einen Buckel machen? Wer diese und viele andere Fragen aus dem Radsport beantwortet haben will, sollte sich den Abend mit Jürgen Schulz nicht entgehen las-sen.

15. September 2014

Podestplätze beim Höchstadter Triathlon

Gut 300 Sportler machten sich am Sonntag auf den Weg nach Höchstadt zum Medwork-Triathlon, um die Saison langsam ausklingen zu lassen.

Die Sprintdistanz (0,4/20/5) entschied Mike Büttner (TDM Bamberg, 1:00:20) für sich. Die Plätze 6,7 und 8 gingen an die Starter der IfA, und alle drei konnten sich damit einen Podestplatz in der jeweiligen AK sichern. Thomas Gurn wurde Sechtser in 1:03:35 (2.M35), ihm folgten Matthias Hübner (1:04:17, 3.M40) und Oliver Grubert (1:04:40, 1.M JUG).

Bei den Damen siegte Melanie Rester (La Carrera Triteam Rothsee) in 1:09:25, nur knapp hinter ihr erreichte Angelika Schneller (IfA) in 1:09:56 das Ziel, womit sie auch deutlich die W45 für sich entscheiden konnte.

Patricia Doyle verpasste in 1:24:04 als Vierte nur knapp das Podest in der W30.

Hendrik Schnoor begab sich auf die olympische Distanz, die Zeit von 3:12:17 hatte keine weitere Auswirkung auf die Altersklassen-Wertung. Smile

20. August 2014

Christian Hübner – 27km durch den Hohewarte-Stausee

Vor einigen Wochen lud der DRK-Kreisverband Saale-Orla e.V. zum Schwimmen um das Blaue Band im thüringischen Hohenwarte-Stausee ein, und zusammen mit 60 weiteren Ausdauersportlern stieg auch Christian Hübner (IfA Nonstop Bamberg) ins Wasser, wo er die 2000 Meter in 31:24min zurücklegte und sich als Sieger der M40 auch eines der blauen Bänder sichern konnte.

Für den Extremsportler Hübner, der vor einigen Jahren schon den Ärmelkanal durchschwommen hat, erwachte der Gedanke, den Hohenwarte-Stausee in seiner kompletten Länge über 27km zu durchschwimmen. Er setzte sich mit den Verantwortlichen der Wasserwacht Pössnitz in Verbindung, die sofort Feuer und Flamme für das Unternehmen war und gerne ein Begleitboot für die vermutliche Erstdurchquerung des sogenannten Thüringer Meeres stellen wollte. Im Vorfeld wurde auch die örtliche Presse aufmerksam, und ein ausführliches Interview sorgte dafür, dass Hübner während des Schwimmens sowohl vom Land als auch von einem vorbeifahrenden Schiff angefeuert wurde, wo der Kapitän die Gäste mit näheren Informationen zum Bamberger Ausdauersportler fütterte.

Geschwommen wurde nach den Regeln des Ärmelkanal-Schwimmens, im 21 Grad warmen Wasser war also kein Neoprenanzug erlaubt, ferner durfte das Begleitboot während des gesamten Schwimmens nicht berührt werden. Um 8:00 Uhr früh startete der lange Tag im Frühnebel vorbei an zahlreichen Anglern. Nach einem Drittel der Strecke wurde das Gewässer offener, die letzten 3km ging es praktisch übers offene Meer.

„Am Anfang war das Wasser eiskalt, später ging es“, sagte Hübner, kurz nachdem er aus dem Wasser kam. „Die Arme wurden irgendwann schwer und in den Beinen entstanden Krämpfe. Leichte Kopfschmerzen habe ich jetzt.“ Regen und Gegenwind erschwerten das Unternehmen. Doch schnell erholte sich der Extremsportler wieder von den Strapazen. Vor allem die Motivation aus dem Begleitboot hat ihm unheimlich geholfen, sodass er die 27km in 7:09 Stunden schaffte. Nach Angaben der Wasserwacht ist er der erste Mensch, der den Stausee so durchquert hat. Sein größter Wunsch nach dieser Strapaze: „Eine gute Thüringer Bratwurst“.

1-Tages-Alpencross: Mittenwald nach Riva <24h

Am vergangenen Donnerstag Nachmittag machten sich fünf Ausdauersportler der IfA Nonstop Bamberg (Mirco, Uwe, Norman und Moritz), sowie Mircos Freundin Jelena, mit dem Wohnmobil beladen mit Rennrädern auf den Weg nach Mittenwald. Dort sollte der Startschuss fallen zu einer etwas ungewöhnlichen Radtour mit Ziel in Riva am Gardasee. Das besondere daran: Das selbstgesteckte Ziel der Fünf, den Zielort binnen 24h zu erreichen. In Zahlen ausgedrückt bedeutet das eine Strecke von 312km mit 5400hm von Mittenwald über das Timmelsjoch nach Meran und von dort über Gampenpass, Andalosattel und Passo Ballino bis nach Riva del Garda.

So wurden vor Ort in Mittenwald die Energiespeicher gefüllt und nach einer äußerst kurzen Nacht um 1:00 Uhr am nächsten Morgen die Räder mit Lampen bestückt. Die Wettervorhersage verhieß nichts Gutes und so musste der geplante Start wegen eines Regenschauers um 1,5h nach hinten verschoben werden. Dass dann nach 5km das Navigationsgerät seinen Dienst verweigerte, und sich die Kurbel an einem der Räder löste, waren dabei noch die kleineren Probleme, die sich im Laufe des langen Tages einstellten.

Zitat: “EY JUNGS! Hab gerade die Route mit zwei Klicks gelöscht….” Von da an musste also die gute alte Old-School-Quäldich.de-Roadbook-Navigation herhalten!

Die ersten ca. 110km mussten größtenteils im Regen und bei Tiefstwerten um 4° C gefahren werden, und gipfelten schließlich auf 2509m bei Schneefall auf dem Timmelsjoch, dem ersten Zwischenziel und gleichzeitig höchsten Punkt der Tour.
Mit erforenen Zehen mussten erstmal die Speicher bei Kaffee, Kuchen und Cola aufgefüllt werden.

Von dort ging es nach rasanter Abfahrt mit erfrorenen Fingern und Zehen durch das schöne Pustertal Richtung Meran. Als nächstes wartete der Gampenpass mit gut 1500m auf die fünf Sportler. Nach gut 200km war somit schon ein Großteil der Strecke geschafft und mit dem Andalosattel und dem Passo Ballino lagen nur noch zwei „kleinere“ Hürden voraus. Dass auch solch vermeintlich leichte Alpenpässe es nach 250km und ca. 3500hm in den Beinen durchaus in sich haben, durften die fünf Athleten schmerzlich erfahren und so halfen nur haufenweise Energieriegel über die letzten Berge.
Das kleine Ziel Sonnenuntergang am Gardasee musste leider frühzeitig aufgrund der Regenverzögerung ganz zu Beginn der Tour gestrichen werden, was aber die Freude über den Anblick des nächtlich glitzernden Riva zu Fuße des Passo Ballino nicht schmälerte.
Geschafft aber glücklich erreichten die fünf Athleten nach ca. 19 Stunden, davon 15 Std. reine Fahrtzeit die Unterkunft in Riva. Nach einer Pizza am selben Abend und einem Sprung in den 13°C kalten Gardessee war der Heimweg nach Mittenwald am nächsten Morgen mit der italienischen Bahn und schmerzenden Beinen ein würdiger Abschluss einer abenteuerlichen Reise an den Gardasee.

3xPodest beim Triathlon in Erlangen

800 Sportler folgten am Sonntag der Einladung des TV 1848 Erlangen zum 30. Jubiläumstriathlon auf das Gelände am Rhein-Main-Donau-Kanal. Unter diese mischten sich auch einige erfolgreiche Bamberger Triathleten.

Als erstes fiel der Startschuß über die olympische Distanz, hier mussten 1,5km im Kanal geschwommen werden, bevor es auf die 40km lange Radstrecke und den abschließenden 11km-Lauf ging. Eine stärkere Strömung ließ schon im Wasser keine Topzeiten zu, später verlangte die schwüle Wärme den Athleten alles ab, sodaß auch der Sieger, Tobias Heinig (TSV Altenfurt) die 2-Stunden-Marke knapp verfehlte (2:03:56).

Schon auf den 4. Gesamtplatz lief Felix Hüttner (IfA Nonstop Bamberg), der sich als 13. auf die Laufstrecke machte, hier sehr starke 40:40 lief und sich in 2:15:34 auch den Sieg in der M20 sicherte. Direkt hinter ihm überquerte Christian Schröter (IfA, 2:16:13) die Ziellinie und freute sich über den Sieg in der M35.

Das Damenrennen entschied Laura Zimmermann (SV 05 Würzburg) in starken 2:15:02 für sich, die einzige Bambergerin, Angelika Gaufer (IfA) erreichte bei ihrem Triathlon-Debüt den 8. Platz W35 in 3:06:21.

Auch über die Mitteldistanz (2/80/20) erreichten zwei Bamberger Athleten das Treppchen. Hier siegte Bernd Hagen (Team Arndt) überlegen in 3:44:06. Hannes Melzer, der sich erst vor wenigen Tagen für die Ironman-Weltmeisterschaft auf Hawaii qualifizierte, sicherte sich vor allem durch seine 40km/h auf der Radstrecke den 3. Platz M30 in 4:01:10, Klaus Dresel (TV Strullendorf, 4:08:10) belohnte sich für seine Leistung mit dem 2.Platz M40.

Schnellste Bambergerin war Daniela Frank (IfA, 4:56:06, 6.W25), der Sieg ging an Rebecca Fondermann (PSV Bonn Triathlon, 4:15:35).

Weitere Ergebnisse:
Kurztriathlon: Klaus Breitenbach (TV Strullendorf, 2:42:02), Gerhard Wolfschmitt (DJK Gaustadt, 2:44:17), Horst Klaus (DJK, 3:01:02), Gerhard Bauer (TV Strullendorf, 3:15:36), Hendrik Schnoor (IfA, 3:26:55)
Mitteldistanz: Thomas Gurn (IfA, 4:15:06, 8. M35), Christian Waßmuth (IfA, 4:25:59), Alfred Dauer (TV Strullendorf, 4:28:53), Rainer Hümmer (TV Strullendorf, 4:29:46, 6.M50), Uwe Nickel (IfA, 4:34:11), Thomas Kießlinger (IfA, 4:53:33), Holger Beuchler (TDM Bamberg, 5:14:22), Petra Diwok (IfA, 5:31:36) Roland Diwok (IfA, 5:39:49)

Deutsche Meisterschaften in Grimma / Bericht von Tobias Poßer

Die DM in Grimma war eine Veranstaltung über drei Tage. Am Freitag Mittag startete das Unternehmen mit der Anreise nach Grimma in der Nähe von Leipzig. Dort traf ich mich mit den restlichen Bayern zur Pastaparty und dann am Abend zum Einmarsch der Bundesländer mit der offiziellen Eröffnung der DM für Jugend und Junioren 2014. Am Samstag Morgen stand dann eine Streckenbesichtigung der Radrunde auf dem Programm. Wir alle fuhren zusammen die Radrunde und bekamen vom Landestrainer Tips zur optimalen Linienwahl, außerdem begutachteten wir die beiden Wechselzonen für den Wettkampf am nächsten Tag. Am Nachmittag starteten die ersten Wettkämpfe für die Jugend A und Junioren und wir waren zum Anfeuern für die Bayerische Mannschaft an der Strecke. Zum Abendessen dann die obligatorischen Nudeln und danach der Versuch bei den tropischen Temperaturen und der enormen Nervosität wenigstens ein bißchen zu schlafen. Der Sonntag begann um 5:30 Uhr mit meinem unverzichtbaren Nutellafrühstück und im Anschluß das routinemäßige Vorbereiten auf en Wettkampf. Um 7.00 Uhr konnten die Laufschuhe in Wechselzone zwei abgegeben werden und danach machte ich mich auf den Weg zum Einchecken in der Wechselzone beim Schwimmstart. Wir Bayern hatten fortlaufende Startnummern und waren deshalb in der Wechselzone alle am gleichen Radständer. Beim Vorbereiten der Radutensilien versuchte jeder nach außen hin locker zu erscheinen, aber die Anspannung war allen ganz deutlich anzusehen. Endlich war es soweit wir konnten uns in der Mulde, einem aufgestauten Bereich des Flusses, einschwimmen und wurden nach kurzer Zeit wieder in den Vorstartbereich zurückgerufen. Nach endlos erscheinenden Minuten gab der Sprecher die Rampe frei und das Starterfeld von 78 Jugend B Triathleten versuchte möglichst schnell ins Wasser zu kommen um eine gute Ausgangssposition für den Start zu ergattern. Mit der Starthupe verwandelte sich der Fluss in eine schäumende Masse, in der nur vereinzelt Arme und bunte Badekappen zu erkennen waren. Bei der Schwimmstrecke waren zunächst 200 m flussaufwärts gegen die Strömung zu bewältigen, um dann nach der Wendeboje wieder in Fließrichtung zum Ausstieg zu schwimmen. Kaum Boden unter den Füßen, sprintete ich Richtung Wechselzone und konnte ein paar Meter vor mir einen meiner Mannschaftskollegen erkennen, auf den ich beim letzten Wettkampf 25 Sek Rückstand hatte. Ich war beim Schwimmen also ganz gut zurechtgekommen und jetzt wollte ich möglichst schnell aufs Rad um nach vorne zu fahren. Und dann passierte es, beim Aufsteigen löste sich ein Schuh aus dem Pedal und kugelte auf die Straße. Für mich bedeutete das anhalten, Rad anlehnen, zurückrennen, Schuh aufheben und anziehen, wieder zum Rad und erst dann – ca 35 Sek später – konnte ich meine Aufholjagd starten. Mit entsprechend Wut im Bauch legte ich los, weil die 12,5 km lange Radstrecke mit einem Berg, der dreimal zu fahren war, eigentlich richtig gut für einen starken Radfahrer wie mich war. Mehr oder weniger vom Ende des Feldes fuhr ich immer wieder auf einen kleinen Pulk auf, übernahm die Führung und löste mich aus der Gruppe um die nächsten Konkurrenten vor mir einzuholen. So arbeitete ich mich Stück für Stück auf den Radrunden nach vorne. In der Wechselzone zum Laufen war dann klar zu erkennen wie viele Wettkämpfer noch vor mir lagen und ich konnte irgend wie die gewohnte Laufleistung nicht abrufen. Ich sammelte den ein oder anderen vor mir noch auf den 2,5 km bis zum Ziel ein, aber einen weiteren entscheidenden Sprung nach vorne konnte ich nicht mehr realisieren. So lief ich ziemlich enttäuscht und unzufrieden mit einer Zeit von 37:32 Min ins Ziel, was letztendlich den 43. Rang für mich ergab.
Das war dann meine erste Deutsche Meisterschaft, nach einem guten Start mit dem Schwimmen – eigentlich meiner schwächsten Disziplin – dieses Pech mit dem Schuh, wodurch alle Möglichkeiten auf eine bessere Platzierung schon fast zu Beginn des Wettkampfes hinfällig waren.

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