Nonstopler umrunden Franken an einem Tag-Bericht von Mirco Helmreich

Am vergangenen Donnerstag machten sich mit Norman Huck und Mirco Helmreich zwei Athleten der IfA Nonstop Bamberg auf den Weg zu einer etwas ungewöhnlichen Feiertagsbeschäftigung. Im Gegensatz zum 1-Tages-Alpencross vor zwei Jahren wo sie noch mit Schnee in den Alpen zu kämpfen hatten lud das schöne Wetter an diesem Tag förmlich zu einer schönen Radtour ein. Das dachten sich auch die Beiden und wählten erwartungsgemäß eine weniger alltägliche Route dafür aus. Der Plan war nämlich grob eine Oberfrankenumrundung. In Zahlen bedeutete das eine Strecke von über 400km und ca. 4000hm einmal Rund um den Regierungsbezirk. Der Startschuss viel um 6 Uhr morgens am Hauptbahnhof Bamberg und die Strecke führte zunächst gen Süden nach Forchheim. Von dort ging es über die Fränkische Schweiz in Richtung Pegnitz. Schon nach wenigen Kilometern hatten die beiden mit einem technischen Defekt am Schalthebel zu kämpfen, der jedoch glücklicherweise behoben werden konnte. Ein Platten einige Kilometer später ließ zunächst nichts gutes für den weiteren Verlauf der Tour verheißen, doch weitere Defekte blieben glücklicherweise aus. Und so waren es lediglich schmerzende Muskeln und Müdigkeit gegen die die Beiden Radler zu kämpfen hatten. Nach einigen giftigen Anstiegen in der Fränkischen Schweiz führte die Route nach Norden in Richtung Tschechische Grenze. In Marktredwitz nach ca. 160km wurden die Speicher ein erstes Mal mit Cappuccino und Kuchen gefüllt ehe die nächsten Steilen Anstiege des Frankenwaldes in Richtung Selb warteten. Über Rehau und den schönen Untreusee in Hof orientierten man sich dann wieder gen Westen. In Helmbrechts nach ca. 250km war der nächste kurze Stop angesagt. Bei Pommes und Spezi wurden zumindest einige der verbrauchten Kalorien wieder zugeführt. Natürlich konnte damit bei weitem nicht die Energiebilanz ausgeglichen werden, zeigte doch die Pulsuhr am Ende des Tages weit über 12000 verbrannte Kalorien an – dafür wären ca. 25 Tafeln Schokolade nötig gewesen. Nach dieser Stärkung war auch die Moral wieder da und so verflogen die nächsten Kilometer wie im Flug. In Neustadt bei Coburg zeigte der Tacho dann bereits knapp über 300km an als langsam die Dämmerung einsetzte. Nachdem die Lampen montiert waren und noch einmal einige Energieriegel nachgeschoben wurden, war es also langsam Zeit für den „Endspurt“. Die letzten 100km von Meeder über Seßlach und quer durch den nächtlichen Itzgrund hatten es dabei durchaus nochmal in sich. Die aufkommende Müdigkeit ließ die wenigen, dafür giftigen Anstiege noch einmal steiler als gewöhnlich erscheinen. In Rattelsdorf angekommen zeichnete sich ab, dass es wohl auf knapp unter 400km hinauslaufen würde. Da die Überschreitung dieser „magischen Grenze“ aber erklärtes Ziel der Beiden war, musste kurzerhand eine kleine Extrarunde über Sassendorf, Hohengüßbach und Zückshut eingelegt werden. Am Ende war die Bilanz dann fast auf den Meter genau 400km und knappe 4000hm, sowie ein ordentlicher Muskelkater am Tag danach. Dass die Beiden die Nase voll vom Radfahren hätten nach so einer Tour kann man nicht behaupten, wurden doch bereits auf den letzten Kilometern Pläne geschmiedet für nachfolgende Touren ähnlicher Größenordnung. So soll es das nächste Mal in die Hauptstadt nach Berlin gehen – natürlich auch Nonstop. Vorher steht für Norman allerdings noch der Start beim legendären Ultra-Radrennen Trondheim-Oslo über ca. 550km in wenigen Wochen an. An sportlichen Herausforderungen mangelt es also auch nach dieser Tour nicht.

Bamberger erfolgreich beim Baur-Triathlon

Zum 16. Mal fand am vergangenen Sonntag der Baur-Triathlon in Altenkunstadt statt, in dessen Rahmen auch die oberfränkischen Meisterschaften ausgetragen wurden. Aufgrund der Wassertemperatur von nur 13 Grad musste das Schwimmen durch einen weiteren Lauf ersetzt werden, sodass aus dem Triathlon ein Duathlon über 5km laufen, 40km Radfahren und nochmals 10km laufen wurde.
Trotz Kälte mit Hagelschauern und starkem Wind gingen 120 Sportler auf die Strecke, unter denen die Bamberger Athleten eine hervorragende Rolle spielten. Christopher Dels (TriRockets Bamberg) profitiere als starker Läufer vom Wegfall des Schwimmens, er konnte sich gleich in der fünfköpfigen Spitzengruppe festsetzen und nach gut 18 Minuten aufs Rad wechseln. Hier verlor er ein paar Plätze, unter anderem zogen auch Mirco Helmreich (IfA Nonstop Bamberg), der mit 1:05 Stunden die zweitschnellste Radzeit auf dem hügeligen Runkurs fuhr, und Matthias Türk (TDM Bamberg) an ihm vorbei. Beim abschließenden 10km-Lauf zündete Dels dann den Turbo, schob sich Stück für Stück wieder nach vorne, und erreichte mit der zweitschnellsten Laufzeit (35:24) als Gesamtfünfter nach 2:03:11 das Ziel in Weismain. Mit dieser Zeit sicherte sich der ambitionierte Triathlet den oberfränkischen Meistertitel.
Das Podest in der AK 20 war ebenfalls fest in Bamberger Hand. Mirco Helmreich (7. Gesamt, 2:05:02), Matthias Türk (9., 2:06:16) und Moritz Pleyer (IfA Nonstop, 12., 2:09:34) belegten hier die Plätze eins bis drei. Marco Sahm (IfA Nonstop, 2:07:39) freute sich über den Titel in der AK 40, Zweiter wurde hier Christian Schnell (DJK Gaustadt, 2:16:05). Christian Schwab (SC Memmelsdorf, 2:12:18) holte sich den Titel in der AK 45, auch ersten beiden Plätze der AK 35 gingen in die Domstadt, es setzten sich Mike Büttner (TDM Bamberg, 2:13:03) und Oliver Prath (IfA Nonstop, 2:23:16) an die Spitze.
Gesamtsieger wurden Triathlonprofi Henry Beck (HSV Weimar, 1:59:05) und Lena Gottwald (TSV Zirndorf, 2:20:59).
Über die Sprintdistanz (2,5/20/7) ging Carmen Schlichting-Förtsch (SC Kemmern) an den Start, sie holte sich in 1:23:30 den zweiten Gesamtplatz (1.AK 35).
Alle weiteren Ergebnisse gibt es unter www.baur-triathlon.de

Saisonauftakt in Forchheim/Familie Stichling 4x auf dem Podest

Auf einer anspruchsvollen, matschigen Strecke fanden am Wochenende die oberfränkischen Crossmeisterschaften bei Schneeregen im Rahmen des Forchheimer Kellerwaldlaufes statt.

Den Auftakt machten die Schüler über die 1080 Meter lange Strecke. Hier siegte Johanna Stichling als erste der W8 in 5:41, ihr Bruder Laurenz kam in 5:19 als Dritter der M9 mit nur einer Sekunde hinter dem Zweiten ins Ziel, es siegte Finn Rademacher (LG Bamberg, 5:12).

Auf der Mittelstrecke belegte Carmen Stichling in 15:22 über 3,4km den 5. Gesamtplatz und sicherte sich gleichzeitig den oberfränkischen Titel in der W45. Den vierten Podestplatz für die Familie Stichling holte sich Michael über die Langstrecke (8km) als 3.M45 in 34:45.
Den Titel holte sich hier der Coburger Timo Gieck (28:39) vor Roland Wild (LG Bamberg, 29:15). Unsere Mitglieder Marco Sahm und Edgar Loch, die für die LG Bamberg starteten, belegten in der M40 die Plätze 1 (Marco in 29:44) und 3 (Edgar in 32:49).

Leistungsmessung am Rad/Vortrag am 27.11.

Am 27.11.. 19:30 lädt die IfA Nonstop Bamberg alle interessierten Radfahrer und Sportler zu einem Vortrag in die Räume der TSG Bamberg, Galgenfuhr 30 (an der Schleuse) ein. Referent ist wie schon im letzten Jahr Jürgen Schulz, der sich seit mehr als 20 Jahren mit der Ergonomie des Radfahrens beschäftigt.
Seit 2010 ist Schulz Bikefitter der Deutschen Triathlon-Nationalmannschaft und u.a. für die Radeinstellung des diesjährigen Sieger des Ironman Hawaii, Jan Frodeno, zuständig.
Im diesjährigen Vortrag dreht sich alles um die Leistungsmessung am Rad. Was gibt es für Systeme, welche Daten nutzen dem Sportler, was sagen ihm die gemessenen Werte? Wer diese und viele andere Fragen rund um den Radsport beantwortet haben möchte, sollte sich den Abend nicht entgehen lassen.
Zusammen mit Rainer Skutschik, der sich in der Trainerausbildung der DTU befindet, wird Schulz in der Diskussion mit den Teilnehmern Antworten auf diese Fragen geben und Tipps dazu geben, wie sie mit den gewonnenen Daten ihr Training optimieren können.
Eine Anmeldung zu der Veranstaltung ist nicht nötig, der Eintritt ist frei.

Christian Schröter siegt beim Knappenman – Neuer Vereinsrekord über die Langdistanz

Bereits zum 27. Mal fand am letzten Augustwochenende der Knappenman in der Lausitz statt. Knapp 1000 Triathleten fanden den Weg nach Sachsen, ganze 44 entschieden sich für die Langdistanz, den Sieg sicherte sich Christian Schröter (IfA Nonstop Bamberg).
Im Gegensatz zu den großen Veranstaltungen in Roth oder Frankfurt herrscht hier am Dreiweiberner See eine familiäre Atmosphäre. Die Zuschauer sind hautnah dabei und immer über die Rennentwicklung informiert, da die Wettkämpfer immer wieder an Start und Ziel vorbeikommen.
Zunächst legten die Athleten 2 Runden a´ 1,9km im See zurück. Kurz fischte die Spitzengruppe im Trüben, weil sie die Wendeboje aufgrund starken Nebels nicht sehen konnte, dann setzte sich ein Boot vor die Spitzengruppe, in der sich auch Schröter von Beginn an befand. Hinter dem Führenden Hendrik Fiedler (VFL Wolfsburg) stieg er als Zweiter nach 1:01:22 aus dem Wasser. Bei perfekten Bedingungen machte er sich auf die erste von 6 weitestgehend flachen Radrunden über insgesamt 180km. Schnell setzte sich der Bamberger an die Spitze des Feldes, die er bis zur Mitte des Rennens halten konnte. Dann überholte ihn der Vorjahressieger Thomas Jänsch (Team FangtDasGnu), sodass Schröter nochmals das Tempo verschärfte und sich die Führung zurückholte. Nach 4:43:26 auf dem Rad wechselte er auf die Laufstrecke, um den abschließenden Marathon über 42km zu bewältigen. Nach 3km sorgte erneut Jänsch für einen Wechsel an der Spitze, Schröter sah allerdings an den Wendepunkten, dass der Führende seinem hohen Tempo Tribut zollen musste. So zog er nach der Hälfte der Distanz wieder an ihm vorbei. Auf den letzten km kam plötzlich mit Torsten Pawel (TV Dresden) ein neuer Konkurrent immer näher ran, sodass Schröter die letzten Reserven mobilisieren musste.
Er lief den Marathon in 3:08:32 und kam in der Gesamtzeit von 8:53:22 glücklich als Erster ins Ziel. Pawel (8:54:49) und Jänsch (8:59:07) vervollständigten das Podest. Der Triathlet der IfA Nonstop erzielte mit dieser Zeit einen neuen Vereinsrekord über die Triathlon-Langdistanz.

24-Stunden-Rudern

24h Rudern am 19./20.09.2015

Einer ganz neuen Herausforderung stellten sich Sandra, Elke, Jochen und Norman beim 24h Rudern im Cross Fit Hallstadt.

Von Samstag 10:00 bis Sonntag 10:00 Uhr war das Rudergerät der 4 ununterbrochen im Einsatz. Als einziges ungeübtes Team im Rudern schlugen Sie sich tapfer und schafften es auf dem 5. Platz und hinterlegten eine Gesamtstrecke von über 309km in den 24 Stunden. Das macht ca. 77km für jeden Einzelnen. Eine starke Leistung.

17. September 2015

Mirco Helmreich Zweiter in Höchstadt – Weitere Podestplätze für unsere Triathleten

Über 400 Sportler trafen sich am Sonntag in Höchstadt zum 4. Medwork Triathlon, zur Auswahl standen ein Triathlon über die olympische Distanz (1,5km schwimmen, 40km Rad fahren, 10km laufen) und ein Jedermanntriathlon (400m/20km/5km). Die Bamberger Athleten freuten sich über zahlreiche gute Platzierungen.
Schnellster über die olympische Distanz war Ausnahmeathlet Sebastian Bleisteiner (Team Memmert, 1:54:33), der als einziger die 2-Stunden-Marke unterbot. Christopher Dels (TriRockets Bamberg) verließ das Wasser nach 24:44 als Vierter, verteidigte diesen Platz auf dem Rad (1:00:16) und verbesserte sich mit einem schnellen Lauf (38:41) noch auf den dritten Platz (2.M30).
Direkt nach Dels überquerte Moritz Pleyer (IfA Nonstop Bamberg, 2:04:43) die Ziellinie. Durch seinen tollen Radsplit (58:14) lag er zwischenzeitlich sogar auf dem zweiten Platz, am Ende freute er sich als Gesamtvierter über den Sieg in der M25. Sascha Rödel (TDM Bamberg, 2:16:46) feierte ebenfalls einen Sieg (1.M40), weitere Top-Ten-Platzierung erreichten Oliver Prath (LG Veitenstein, 9.M35, 2:25:43), Gerhardt Wolfschmitt (DJK Gaustadt, 5.M55, 2:31:19) und Werner Spiel (IfA, 7.M45, 2:37:11). Das Damenrennen gewann Angela Kühnlein (TSG Roth, 2:08:46).
Beim Jedermann-Triathlon siegte der frühere Profi Swen Sundberg (Medwork Team) in 54:05. Mirco Helmreich (IfA) war sein erster Verfolger, fuhr die schnellste Radzeit aller Athleten und belohnte sich mit dem 2. Platz (1.M25) in 55:09. Felix Hüttner (IfA) sicherte sich den 2.Podestplatz in der M20 (1:02:18), Alfred Dauer (TV Strullendorf, 1:05:22) siegte in der M45, Robert Lämmchen (Running Bamberg, 1:06:01) wurde 3.M20.
Für weitere gute Platzierungen sorgten Thomas Gurn (IfA, 1:04:49, 5.M35), Manfred Deppner (Radsport Haus Bamberg, 1:06:17, 8.M35), Ulrich Schönfeld (IfA, 1:11:28, 6.M50) und Herbert Grasser (DJK Gaustadt, 1:17:14, 9.M50).
Das Damenrennen entschied Jennifer Alpmann (ohne Verein) in 1:09:23 für sich. Sarah Rupprecht (IfA, 1:12:35) kam als Gesamt-5. Ins Ziel und war damit schnellste Juniorin, Carmen Amon (IfA, 1:16:57) belegte den 5.Rang in der W45, Silke Kiederer (DJK Gaustadt, 1:36:20) freute sich über den 2.Platz in der W60.
Alle Ergebnisse unter www.medwork-triathlon.de

33. Gealan Triathlon Hof/ Vereinsmeisterschaft/ 2. Landesliga Nord Wettkampf

(Artikel von Alexander Zehler und Alexander Rüb)

RENNVERLAUF Sprint:

Bei noch sommerlich warmem, aber “stabilem” Wetter gingen drei IfA-Starter ohne Neo in das kühle Nass. Dies kam unseren beiden Nachwuchs-Triathleten und aktiven Schwimmern entgegen. Jonas (U18) zeigte den Erwachsenen wie man im Freiwasser schwimmt und stieg als Erster aus dem Wasser. Er hatte mir Radwechsel eine Zeit von 13:05 über die 750m stehen. Jonas einzig ernst zu nehmender Schwimmgegener war Sarah, die nach nur 13:20 auf’s Rad stieg. Nach soliden Rad- und Laufleistungen kamen Jonas als 2. und Sarah als 1. der U18 ins Ziel. Matthias, eigentlich für die Liga vorgesehen, bestätigte seine gute Form, indem er sich als Schwimm-13. durch sehr gute Rad- und Laufleistungen auf Gesamtplatz 7 vorkämpfte und souverän mit über 2min Vorsprung die AK40 gewann.

ERGEBNISSE: Sprint 0,75km/ 20km/ 5km

Herren 7./ 1. AK40 Hübner, Matthias 1:14:33
24./ 2. MJa (U18) Meyrer, Jonas 1:20:13
3./ 1. WJa (U18) Rupprecht, Sarah 1:24:48

RENNVERLAUF Kurz/ Liga:

Auf der Kurzdistanz war der Name Programm. Durch einen Wetterumschwung wurde das Schwimmen ohne Neo zum ersten Test. Der Wind wurde stärker und sorgte im See bis zur ersten Boje für merkbare Strömung. Nach der zweiten Boje peitschte der Rückenwind das Wasser zu kleinen Wellen auf, die bereits an an leichten Seegang im Meer erinnerten.
Was wir Athleten zu diesem Zeitpunkt nicht wissen konnten, war, dass es bereits blitzte. So kam bereits beim Ausstieg die Info: “Kein Rad! Sofort auf die Laufstrecke!”. Gesagt, getan. Durch das fehlende Radfahren liefen sich die Athleten nun die Lunge aus dem Leib. Allerdings nur, um bei Kilometer 4,5 zu erfahren, dass man aufgrund von Unwetterwarnungen nun direkt ins Ziel laufen muss. Nach dem abschließenden 500m-Intervall war der Diskussionsbedarf der adrenalinpumpenden und wettkampfheißen Athleten natürlich riesig.
Trotz des etwas chaotischen Rennverlaufs aufgrund der Wetterbedingungen war Hof wieder eine tolle Erfahrung, sehr zu empfehlen und in der bereits 33. Auflage natürlich bestens organisiert. An dieser Stelle ein persönliches Dankeschön an das Orgateam und die Wettkampfrichter, die mir 10 Minuten vor Startschuss einen Transponder sowie eine selbstgemalte Startnummer organisiert und mir außerdem einen außerreglementmäßigen Rad-Check-In ermöglicht haben.

Bevor ihr die Ergebnisse betrachtet, möchte ich ganz besonders Matthias Langhojers Leistung hervorheben, da er als leitender Kampfrichter für den verkürzten Verlauf verantwortlich ist. Es war sicher keine leichte Entscheidung, den Verlauf so zu gestalten und umzusetzen.
So standen allgemeine Sicherheit, Unwetterwarnung und Empfehlung der Behörden auf der einen Seite. Dem gegenüber die knapp 200 sporthungrigen, nicht ausgelasteten Kurzdistanzler, von denen wohl auch einige bei Hurricane hätten fahren wollen, auf der anderen Seite. Dennoch traf er diese vernünftige, aber auch unpopuläre Entscheidung. Unpopulär deshalb, weil sich das Unwetter entgegen allen Berichten schließlich doch recht schnell wieder beruhigte. Dies nutzten die IfA-Athleten, um sich auf der zweiten Laufrunde 5km auszulaufen. Letztendlich stimmten die guten AK-Platzierungen und einige Tombolapreise dennoch alle versöhnlich.

ERGBEBNISSE: Kurz/ Liga 1,5km/ 0km/ 5km

Herren 11./ AK40 1. Sahm, Marco 42:00
22./ AK25 3. Helmreich, Mirco 43:48
31./ AK25 8. Nowak, Christopher 45:16
81./ AK25 20. Zehler, Alexander 50:12
176./ AK50 19. Schönfeld, Ulrich 1:02:02 (hat noch fast 20 Athleten hinter sich gelassen)

Damen 6./ AK40 1. Neuner, Elke 50:25

ERGEBNIS: Landesliga Nord Team 9. (von 22.)
In der Besetzung: Sahm/ Nowak/ Neuner

VEREINSMEISTERSCHAFT

Glückwunsch an die

Vereinsmeister über die Kurzdistanz Marco Sahm
Vereinsmeister über die Sprintdistanz Matthias Hübner

Aufgrund der etwas bescheidenen Beteiligung und zur Aufwertung der Vereinsmeisterschaft schlage ich folgenden Modus vor:
Amtierende Vereinsmeister der jeweiligen Distanz können “wie Boxer” herausgefordert werden.
Man kann sie, sofern sie zustimmen, bei jeglichem Wettkampf im Kalenderjahr herausfordern.
Der Vereinsmeister hat das Vorrecht, zu bestimmen, wann er in Form ist.
Das Duell muss schriftlich dem sportlichen Leiter mitgeteilt werden.
Für mehr Spaß am Geschehen sollte eine Veröffentlichung der Herausforderung auf Facebook dienen. So kann die Herausforderung verfolgt werden und es können Wetten gemacht werden.

Alexander Zehler/ Alexander Rüb

Bilder vom Nonstop Triathlon 2015 online!

NONSTOP Triathlon 2015

Ironman Frankfurt – Elke Neuner trotzt der Hitze

2700 Athleten wollten ursprünglich am letzten Sonntag beim Ironman in Frankfurt starten, doch aufgrund der prognostizierten Hitze verzichteten 350 Sportler von vornherein darauf, 3,8km zu schwimmen, 180km Rad zu fahren und abschließend noch einen Marathon zu laufen.
Elke Neuner (IfA Nonstop Bamberg) wagte den Start und stieg um 6:40 Uhr in den Langener Waldsee, wo sie aufgrund der hohen Wassertemperaturen auf den Neoprenanzug verzichten musste. Nach 1:04 Stunden verließ sie das Wasser und begab sich auf zwei windanfällige Radrunden durch den Taunus, die mit insgesamt 2000 Höhenmetern gespickt waren. Während viele Athleten schon hier das Rennen aufgaben, bewältigte Neuner die Strecke mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 31km/h nach 5:49 Stunden und machte sich dann auf die abschließenden 42km in der Frankfurter Innenstadt. Sie meisterte die Strecke bei inzwischen 40 Grad Hitze in knapp viereinhalb Stunden und erreichte nach 11:35:12 Stunden glücklich als 8.W40 das Ziel am Frankfurter Römer.

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