Artikel von Hendrik Schnoor | Mail schreiben

Moritz Pleyer läuft am Rothsee in die Top-Ten

Weit über 1000 Sportler aus ganz Deutschland zog es am vergangenen Wochenende ins mittelfränkische Triathlon-Mekka zum 28. Rothsee-Triathlon. Die meisten von ihnen starteten am Sonntag über die olympische Distanz (1,5km schwimmen, 40km Radfahren, 10km laufen). Unter sie mischten sich auch einige Profis, das Rennen entschieden Sebastian Neef (TriStar Regensburg, 1:56:19) und Anja Beranek (TV 48 Erlangen, 2:06:47) für sich.
In prächtiger Form befindet sich zur Zeit Moritz Pleyer (IfA Nonstop Bamberg). Nach einem soliden Schwimmen im fast 25 Grad warmen Wasser stieg er als 35. auf sein Rennrad, wo er seine fulminanten Aufholjagd startete. Mit der sechstschnellsten Radzeit aller Athleten (1:06:02) arbeitete er sich bis zum zweiten Wechsel auf den vierzehnten Platz vor. Beim Laufen (36:52) überholte er weitere Konkurrenten, der zehnte Gesamtplatz und gleichzeitig der 3. Platz M 25 waren der Lohn für seinen tollen Wettkampf.
Sein Vereinskollege Daniel Haussner zeigte ebenfalls eine hervorragende Leistung, mit der drittschnellsten Laufzeit aller Teilnehmer (34:11) schob er sich in der Gesamtzeit von 2:10:29 noch auf den 21. Platz. Thomas Gurn (IfA Nonstop, 2:21:11, 93. gesamt) vervollständigte das gute Mannschaftsergebnis.
Auch die Starter der DJK Gaustadt konnten sich im vorderen Feld platzieren, Christian Röckelein (2:24:00) und Matthias Nelke (2:26:47) erreichten die Ränge 123 und 169.

Im Sprinttriathlon starteten Ulrich Schönfeld (1:22:04, 29. M) und Carmen Amon (1:22:42, 11.W).
Alle Ergebnisse findet man unter www.rothsee-triathlon.de

7 Podestplätze beim Altstadt Triathlon Forchheim

450 Sportler fanden am Sonntag den Weg zum Königsbad in Forchheim, um bei besten Bedingungen am 5. Stadt-Triathlon teilzunehmen. Die Bamberger Athleten brachten zahlreiche Podestplätze nach Hause.
500 Meter mussten im Schwimmbecken zurückgelegt werden, bevor es auf die 19km lange Radstrecke und den abschließenden 4km-Lauf ging. Gesamtsieger wurde Philipp Stadter (iQ-Move), der das Ziel nach 51:40min erreichte. Mirco Helmreich (IfA Nonstop Bamberg), der eine Minute nach Stadter das Wasser verließ, fuhr mit einem Schnitt von 43km/h die schnellste Radzeit, übernahm zwischenzeitlich sogar die Führung, musste aber auf der Laufstrecke den späteren Sieger ziehen lassen. Helmreich kam als Zweiter nach 52:17 ins Ziel und freute sich über den 1. Platz in der M25. Das Podest vervollständigte Marco Sahm (IfA Nonstop), der sich mit der besten Laufzeit des Tages (14:05) auf den 3. Platz vorschob, in 53:10 entschied er gleichzeitig die M40 für sich. Sein Vereinskollege Tobias Poßer kam direkt nach ihm ins Ziel und gewann in 53:34 die Wertung der Jugendlichen. Die hervorragende Mannschaftsleistung vervollständigten Christian Senzel (6. gesamt, 3. M25), Moritz Pleyer (7. gesamt, 4.M25) Jonas Meyrer (15. Gesamt, 1. Platz Junioren) und Lukas Meinert (2. Platz Junioren).
Auch im Damenrennen, das Lena Gottwald (TSV Zirndorf, 57:52) für sich entschied, erreichte die IfA Nonstop drei Podestplätze durch Sarah Rupprecht, die als Gesamt-5. (1:04:16) schnellste Juniorin war, Julia Brüning (3. W25, 1:08:29) und Carlotta Mester (2. Jugend A, 1:12:56).
Manfred Deppner (Radsporthaus Bamberg) war in der M35 nicht zu schlagen, er holte sich den ersten Platz in 59:47. Michael Mauthofer (TV Strullendorf, 1:02:04) wurde 2.in der M50, gute vierte Plätze sicherten sich Thomas Scholz (TriRockets, 1:00:58) in der M35 und Mario Heberlein (Rennradgruppe Bosch Bamberg, 1:04:35) in der M50. Christian Röckelein (DJK Teutonia Gaustadt, 1:02:19, 7.M35), sein Vereinskollege Michael Hettmer (1:04:17, 5.M40) und Helen Galal (SV Bamberg, 1.W60) rundeten das gute Ergebnis aus Bamberger Sicht ab.
Weitere Ergebnisse unter www.stadttriathlon-forchheim.de hs

IfA erfolgreich beim Triathlon Ingolstadt

Innerhalb weniger Jahre hat sich der Triathlon Ingolstadt zu einer der teilnehmerstärksten Veranstaltungen in Bayern entwickelt, am letzten Wochenende fanden fast 1800 Athleten den Weg in die Autostadt. Unter ihnen befanden sich auch zahlreiche Bamberger, die hervorragende Leistungen zeigten.
Ein erneutes Ausrufezeichen setzte der frischgebackene oberfränkische Meister Chris Dels (TriRockets Bamberg), der diesmal über die Mitteldistanz (2km schwimmen, 77km Radfahren, 20,2km laufen) startete. Im Wasser schlug er sich wacker (29:37), als 20. erreichte er wieder das Ufer und machte sich auf die Aufholjagd. Dabei ignorierte er gelegentlich sein neues Wattmesssystem, mit dem er sein Tempo eigentlich steuern wollte, zugunsten eines kräftigeren Tritts. Dels machte hier trotz am Ende schwerer Beine fünf Plätze gut und ging als 15. auf seine Paradedisziplin. Hier sammelte er einen Athleten nach dem anderen ein, mit der viertbesten Laufzeit des Tages (1:16) schob er sich auf den 7. Platz vor und verpasste mit seiner Endzeit von 3:43:50 das Podest nur um gut zwei Minuten.
Gleichzeitig mit Dels stieg Moritz Pleyer (IfA Nonstop Bamberg) aus dem Wasser. Durch eine starke Radperformance mit einem Durchschnitt von 40km/h schob er sich vor dem Laufen auf den 12. Platz nach vorne. Beim abschließenden Lauf musste Pleyer ein wenig Federn lassen, er erreichte das Ziel als Gesamt-13. nach 3:51:27 und freute sich über den 2. Platz in der AK 25.
Mit Mike Büttner (TDM Bamberg, 78. In 4:15:42), Thomas Gurn (IfA Nonstop, 92. in 4:18:41) erreichten zwei weitere Bamberger die Top 100 unter den knapp 500 Startern, Oliver Prath (IfA, 4:22:23), Robert Teske (TDM, 4:36:03) und Ulrich Schönfeld (IfA, 4:45:23) finishten ebenfalls die Mitteldistanz.
Knapp 300 Sportler entschieden sich für die Sprintdistanz (0,78/20/4,6), hier zeigte sich Tobias Poßer (IfA Nonstop) in herausragender Form. Als 16. nach dem Schwimmen erzielte er trotz der Übersetzungsbeschränkung für Jugendliche die zwölftbeste Radzeit. Beim Laufen schob er sich noch auf den 7. Gesamtplatz (1:04:25) vor, damit war er nicht nur klar schneller als sein Vater Michael (1:15:39, 3. M50), sondern auch der schnellste der Jugend A.
Zwei Damen aus der Region entschieden sich für die olympische Distanz (1,5/40/10), Carmen Amon (IfA, 2:52:29) und Kathrin Nickel (IfA, 3:08:47) rundeten das gute Ergebnis der Bamberger Athleten ab. hs

Julia Emmler finisht Ultramarathon beim Rennsteiglauf

Viele Tausend Läufer besuchten auch dieses Jahr mit dem 44. GutsMuths-Rennsteiglauf einen der traditionsreichsten Läufe in Deutschland, um eine der profilierten Strecken zu bewältigen. Unter sie mischten sich auch einige Bamberger, die nicht nur die herrliche Landschaft genossen, sondern auch erfolgreich finishten.
Julia Emmler (IfA Nonstop Bamberg), die vor einigen Wochen mit einem Treppchenplatz bei den Deutschen Meisterschaften im 6-Stunden-Lauf aufhorchen ließ, entschied sich für den Supermarathon über 73km, der mit 1.865 Höhenmetern gespickt war. Voller Respekt ging sie die Strecke an, bald fand sie eine Gruppe, deren Tempo sie sich anpassen konnte. Getragen vor allem von der guten Stimmung, den toll organisierten Verpflegungsstellen und der Leidenschaft der Thüringer Bevölkerung kam sie nach 9:19:34 Stunden als 197. von über 400 Starterinnen ins Ziel.
Auch die Bamberger Männer zeigten gute Leistungen über die Ultradistanz, die von Marc Schulze (JK Running, 5:17:38) und Daniela Oemus (SV Bürgel, 5:55:38) gewonnen wurde.
Peter Dietz (Running Bamberg) überquerte nach 7:55:34 kurz vor seinem Teamkollegen Robert Lämmchen (8:02:35) die Ziellinie, auch Volker Zeulner (TDM Bamberg, 8:37:33) und Ron Harz (10:23:30) bewältigten die Strecke von Eisenach nach Schmiedefeld.
Für die Marathondistanz von Neuhaus am Rennweg nach Schmiedefeld entschied sich Ronald Schwarz (BFC Bamberg), er finishte nach 4:03:02 die 42km inclusive 800 Höhenmetern.
Einen Altersklassensieg feierte Günter Roßmeißl (Bosch Team Bamberg) über beim Halbmarathon von Oberhof nach Schmiedefeld. Er ließ sich von der bergigen Strecke nicht beeindrucken und freute sich nach 1:32:57 über den 1. Platz M60
Alle Ergebnisse unter www.rennsteiglauf.de
hs

Nonstopler umrunden Franken an einem Tag-Bericht von Mirco Helmreich

Am vergangenen Donnerstag machten sich mit Norman Huck und Mirco Helmreich zwei Athleten der IfA Nonstop Bamberg auf den Weg zu einer etwas ungewöhnlichen Feiertagsbeschäftigung. Im Gegensatz zum 1-Tages-Alpencross vor zwei Jahren wo sie noch mit Schnee in den Alpen zu kämpfen hatten lud das schöne Wetter an diesem Tag förmlich zu einer schönen Radtour ein. Das dachten sich auch die Beiden und wählten erwartungsgemäß eine weniger alltägliche Route dafür aus. Der Plan war nämlich grob eine Oberfrankenumrundung. In Zahlen bedeutete das eine Strecke von über 400km und ca. 4000hm einmal Rund um den Regierungsbezirk. Der Startschuss viel um 6 Uhr morgens am Hauptbahnhof Bamberg und die Strecke führte zunächst gen Süden nach Forchheim. Von dort ging es über die Fränkische Schweiz in Richtung Pegnitz. Schon nach wenigen Kilometern hatten die beiden mit einem technischen Defekt am Schalthebel zu kämpfen, der jedoch glücklicherweise behoben werden konnte. Ein Platten einige Kilometer später ließ zunächst nichts gutes für den weiteren Verlauf der Tour verheißen, doch weitere Defekte blieben glücklicherweise aus. Und so waren es lediglich schmerzende Muskeln und Müdigkeit gegen die die Beiden Radler zu kämpfen hatten. Nach einigen giftigen Anstiegen in der Fränkischen Schweiz führte die Route nach Norden in Richtung Tschechische Grenze. In Marktredwitz nach ca. 160km wurden die Speicher ein erstes Mal mit Cappuccino und Kuchen gefüllt ehe die nächsten Steilen Anstiege des Frankenwaldes in Richtung Selb warteten. Über Rehau und den schönen Untreusee in Hof orientierten man sich dann wieder gen Westen. In Helmbrechts nach ca. 250km war der nächste kurze Stop angesagt. Bei Pommes und Spezi wurden zumindest einige der verbrauchten Kalorien wieder zugeführt. Natürlich konnte damit bei weitem nicht die Energiebilanz ausgeglichen werden, zeigte doch die Pulsuhr am Ende des Tages weit über 12000 verbrannte Kalorien an – dafür wären ca. 25 Tafeln Schokolade nötig gewesen. Nach dieser Stärkung war auch die Moral wieder da und so verflogen die nächsten Kilometer wie im Flug. In Neustadt bei Coburg zeigte der Tacho dann bereits knapp über 300km an als langsam die Dämmerung einsetzte. Nachdem die Lampen montiert waren und noch einmal einige Energieriegel nachgeschoben wurden, war es also langsam Zeit für den „Endspurt“. Die letzten 100km von Meeder über Seßlach und quer durch den nächtlichen Itzgrund hatten es dabei durchaus nochmal in sich. Die aufkommende Müdigkeit ließ die wenigen, dafür giftigen Anstiege noch einmal steiler als gewöhnlich erscheinen. In Rattelsdorf angekommen zeichnete sich ab, dass es wohl auf knapp unter 400km hinauslaufen würde. Da die Überschreitung dieser „magischen Grenze“ aber erklärtes Ziel der Beiden war, musste kurzerhand eine kleine Extrarunde über Sassendorf, Hohengüßbach und Zückshut eingelegt werden. Am Ende war die Bilanz dann fast auf den Meter genau 400km und knappe 4000hm, sowie ein ordentlicher Muskelkater am Tag danach. Dass die Beiden die Nase voll vom Radfahren hätten nach so einer Tour kann man nicht behaupten, wurden doch bereits auf den letzten Kilometern Pläne geschmiedet für nachfolgende Touren ähnlicher Größenordnung. So soll es das nächste Mal in die Hauptstadt nach Berlin gehen – natürlich auch Nonstop. Vorher steht für Norman allerdings noch der Start beim legendären Ultra-Radrennen Trondheim-Oslo über ca. 550km in wenigen Wochen an. An sportlichen Herausforderungen mangelt es also auch nach dieser Tour nicht.

Bamberger erfolgreich beim Baur-Triathlon

Zum 16. Mal fand am vergangenen Sonntag der Baur-Triathlon in Altenkunstadt statt, in dessen Rahmen auch die oberfränkischen Meisterschaften ausgetragen wurden. Aufgrund der Wassertemperatur von nur 13 Grad musste das Schwimmen durch einen weiteren Lauf ersetzt werden, sodass aus dem Triathlon ein Duathlon über 5km laufen, 40km Radfahren und nochmals 10km laufen wurde.
Trotz Kälte mit Hagelschauern und starkem Wind gingen 120 Sportler auf die Strecke, unter denen die Bamberger Athleten eine hervorragende Rolle spielten. Christopher Dels (TriRockets Bamberg) profitiere als starker Läufer vom Wegfall des Schwimmens, er konnte sich gleich in der fünfköpfigen Spitzengruppe festsetzen und nach gut 18 Minuten aufs Rad wechseln. Hier verlor er ein paar Plätze, unter anderem zogen auch Mirco Helmreich (IfA Nonstop Bamberg), der mit 1:05 Stunden die zweitschnellste Radzeit auf dem hügeligen Runkurs fuhr, und Matthias Türk (TDM Bamberg) an ihm vorbei. Beim abschließenden 10km-Lauf zündete Dels dann den Turbo, schob sich Stück für Stück wieder nach vorne, und erreichte mit der zweitschnellsten Laufzeit (35:24) als Gesamtfünfter nach 2:03:11 das Ziel in Weismain. Mit dieser Zeit sicherte sich der ambitionierte Triathlet den oberfränkischen Meistertitel.
Das Podest in der AK 20 war ebenfalls fest in Bamberger Hand. Mirco Helmreich (7. Gesamt, 2:05:02), Matthias Türk (9., 2:06:16) und Moritz Pleyer (IfA Nonstop, 12., 2:09:34) belegten hier die Plätze eins bis drei. Marco Sahm (IfA Nonstop, 2:07:39) freute sich über den Titel in der AK 40, Zweiter wurde hier Christian Schnell (DJK Gaustadt, 2:16:05). Christian Schwab (SC Memmelsdorf, 2:12:18) holte sich den Titel in der AK 45, auch ersten beiden Plätze der AK 35 gingen in die Domstadt, es setzten sich Mike Büttner (TDM Bamberg, 2:13:03) und Oliver Prath (IfA Nonstop, 2:23:16) an die Spitze.
Gesamtsieger wurden Triathlonprofi Henry Beck (HSV Weimar, 1:59:05) und Lena Gottwald (TSV Zirndorf, 2:20:59).
Über die Sprintdistanz (2,5/20/7) ging Carmen Schlichting-Förtsch (SC Kemmern) an den Start, sie holte sich in 1:23:30 den zweiten Gesamtplatz (1.AK 35).
Alle weiteren Ergebnisse gibt es unter www.baur-triathlon.de

Saisonauftakt in Forchheim/Familie Stichling 4x auf dem Podest

Auf einer anspruchsvollen, matschigen Strecke fanden am Wochenende die oberfränkischen Crossmeisterschaften bei Schneeregen im Rahmen des Forchheimer Kellerwaldlaufes statt.

Den Auftakt machten die Schüler über die 1080 Meter lange Strecke. Hier siegte Johanna Stichling als erste der W8 in 5:41, ihr Bruder Laurenz kam in 5:19 als Dritter der M9 mit nur einer Sekunde hinter dem Zweiten ins Ziel, es siegte Finn Rademacher (LG Bamberg, 5:12).

Auf der Mittelstrecke belegte Carmen Stichling in 15:22 über 3,4km den 5. Gesamtplatz und sicherte sich gleichzeitig den oberfränkischen Titel in der W45. Den vierten Podestplatz für die Familie Stichling holte sich Michael über die Langstrecke (8km) als 3.M45 in 34:45.
Den Titel holte sich hier der Coburger Timo Gieck (28:39) vor Roland Wild (LG Bamberg, 29:15). Unsere Mitglieder Marco Sahm und Edgar Loch, die für die LG Bamberg starteten, belegten in der M40 die Plätze 1 (Marco in 29:44) und 3 (Edgar in 32:49).

Leistungsmessung am Rad/Vortrag am 27.11.

Am 27.11.. 19:30 lädt die IfA Nonstop Bamberg alle interessierten Radfahrer und Sportler zu einem Vortrag in die Räume der TSG Bamberg, Galgenfuhr 30 (an der Schleuse) ein. Referent ist wie schon im letzten Jahr Jürgen Schulz, der sich seit mehr als 20 Jahren mit der Ergonomie des Radfahrens beschäftigt.
Seit 2010 ist Schulz Bikefitter der Deutschen Triathlon-Nationalmannschaft und u.a. für die Radeinstellung des diesjährigen Sieger des Ironman Hawaii, Jan Frodeno, zuständig.
Im diesjährigen Vortrag dreht sich alles um die Leistungsmessung am Rad. Was gibt es für Systeme, welche Daten nutzen dem Sportler, was sagen ihm die gemessenen Werte? Wer diese und viele andere Fragen rund um den Radsport beantwortet haben möchte, sollte sich den Abend nicht entgehen lassen.
Zusammen mit Rainer Skutschik, der sich in der Trainerausbildung der DTU befindet, wird Schulz in der Diskussion mit den Teilnehmern Antworten auf diese Fragen geben und Tipps dazu geben, wie sie mit den gewonnenen Daten ihr Training optimieren können.
Eine Anmeldung zu der Veranstaltung ist nicht nötig, der Eintritt ist frei.

Christian Schröter siegt beim Knappenman – Neuer Vereinsrekord über die Langdistanz

Bereits zum 27. Mal fand am letzten Augustwochenende der Knappenman in der Lausitz statt. Knapp 1000 Triathleten fanden den Weg nach Sachsen, ganze 44 entschieden sich für die Langdistanz, den Sieg sicherte sich Christian Schröter (IfA Nonstop Bamberg).
Im Gegensatz zu den großen Veranstaltungen in Roth oder Frankfurt herrscht hier am Dreiweiberner See eine familiäre Atmosphäre. Die Zuschauer sind hautnah dabei und immer über die Rennentwicklung informiert, da die Wettkämpfer immer wieder an Start und Ziel vorbeikommen.
Zunächst legten die Athleten 2 Runden a´ 1,9km im See zurück. Kurz fischte die Spitzengruppe im Trüben, weil sie die Wendeboje aufgrund starken Nebels nicht sehen konnte, dann setzte sich ein Boot vor die Spitzengruppe, in der sich auch Schröter von Beginn an befand. Hinter dem Führenden Hendrik Fiedler (VFL Wolfsburg) stieg er als Zweiter nach 1:01:22 aus dem Wasser. Bei perfekten Bedingungen machte er sich auf die erste von 6 weitestgehend flachen Radrunden über insgesamt 180km. Schnell setzte sich der Bamberger an die Spitze des Feldes, die er bis zur Mitte des Rennens halten konnte. Dann überholte ihn der Vorjahressieger Thomas Jänsch (Team FangtDasGnu), sodass Schröter nochmals das Tempo verschärfte und sich die Führung zurückholte. Nach 4:43:26 auf dem Rad wechselte er auf die Laufstrecke, um den abschließenden Marathon über 42km zu bewältigen. Nach 3km sorgte erneut Jänsch für einen Wechsel an der Spitze, Schröter sah allerdings an den Wendepunkten, dass der Führende seinem hohen Tempo Tribut zollen musste. So zog er nach der Hälfte der Distanz wieder an ihm vorbei. Auf den letzten km kam plötzlich mit Torsten Pawel (TV Dresden) ein neuer Konkurrent immer näher ran, sodass Schröter die letzten Reserven mobilisieren musste.
Er lief den Marathon in 3:08:32 und kam in der Gesamtzeit von 8:53:22 glücklich als Erster ins Ziel. Pawel (8:54:49) und Jänsch (8:59:07) vervollständigten das Podest. Der Triathlet der IfA Nonstop erzielte mit dieser Zeit einen neuen Vereinsrekord über die Triathlon-Langdistanz.

24-Stunden-Rudern

24h Rudern am 19./20.09.2015

Einer ganz neuen Herausforderung stellten sich Sandra, Elke, Jochen und Norman beim 24h Rudern im Cross Fit Hallstadt.

Von Samstag 10:00 bis Sonntag 10:00 Uhr war das Rudergerät der 4 ununterbrochen im Einsatz. Als einziges ungeübtes Team im Rudern schlugen Sie sich tapfer und schafften es auf dem 5. Platz und hinterlegten eine Gesamtstrecke von über 309km in den 24 Stunden. Das macht ca. 77km für jeden Einzelnen. Eine starke Leistung.