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IfA erfolgreich beim Triathlon Ingolstadt

Innerhalb weniger Jahre hat sich der Triathlon Ingolstadt zu einer der teilnehmerstärksten Veranstaltungen in Bayern entwickelt, am letzten Wochenende fanden fast 1800 Athleten den Weg in die Autostadt. Unter ihnen befanden sich auch zahlreiche Bamberger, die hervorragende Leistungen zeigten.
Ein erneutes Ausrufezeichen setzte der frischgebackene oberfränkische Meister Chris Dels (TriRockets Bamberg), der diesmal über die Mitteldistanz (2km schwimmen, 77km Radfahren, 20,2km laufen) startete. Im Wasser schlug er sich wacker (29:37), als 20. erreichte er wieder das Ufer und machte sich auf die Aufholjagd. Dabei ignorierte er gelegentlich sein neues Wattmesssystem, mit dem er sein Tempo eigentlich steuern wollte, zugunsten eines kräftigeren Tritts. Dels machte hier trotz am Ende schwerer Beine fünf Plätze gut und ging als 15. auf seine Paradedisziplin. Hier sammelte er einen Athleten nach dem anderen ein, mit der viertbesten Laufzeit des Tages (1:16) schob er sich auf den 7. Platz vor und verpasste mit seiner Endzeit von 3:43:50 das Podest nur um gut zwei Minuten.
Gleichzeitig mit Dels stieg Moritz Pleyer (IfA Nonstop Bamberg) aus dem Wasser. Durch eine starke Radperformance mit einem Durchschnitt von 40km/h schob er sich vor dem Laufen auf den 12. Platz nach vorne. Beim abschließenden Lauf musste Pleyer ein wenig Federn lassen, er erreichte das Ziel als Gesamt-13. nach 3:51:27 und freute sich über den 2. Platz in der AK 25.
Mit Mike Büttner (TDM Bamberg, 78. In 4:15:42), Thomas Gurn (IfA Nonstop, 92. in 4:18:41) erreichten zwei weitere Bamberger die Top 100 unter den knapp 500 Startern, Oliver Prath (IfA, 4:22:23), Robert Teske (TDM, 4:36:03) und Ulrich Schönfeld (IfA, 4:45:23) finishten ebenfalls die Mitteldistanz.
Knapp 300 Sportler entschieden sich für die Sprintdistanz (0,78/20/4,6), hier zeigte sich Tobias Poßer (IfA Nonstop) in herausragender Form. Als 16. nach dem Schwimmen erzielte er trotz der Übersetzungsbeschränkung für Jugendliche die zwölftbeste Radzeit. Beim Laufen schob er sich noch auf den 7. Gesamtplatz (1:04:25) vor, damit war er nicht nur klar schneller als sein Vater Michael (1:15:39, 3. M50), sondern auch der schnellste der Jugend A.
Zwei Damen aus der Region entschieden sich für die olympische Distanz (1,5/40/10), Carmen Amon (IfA, 2:52:29) und Kathrin Nickel (IfA, 3:08:47) rundeten das gute Ergebnis der Bamberger Athleten ab. hs

Julia Emmler finisht Ultramarathon beim Rennsteiglauf

Viele Tausend Läufer besuchten auch dieses Jahr mit dem 44. GutsMuths-Rennsteiglauf einen der traditionsreichsten Läufe in Deutschland, um eine der profilierten Strecken zu bewältigen. Unter sie mischten sich auch einige Bamberger, die nicht nur die herrliche Landschaft genossen, sondern auch erfolgreich finishten.
Julia Emmler (IfA Nonstop Bamberg), die vor einigen Wochen mit einem Treppchenplatz bei den Deutschen Meisterschaften im 6-Stunden-Lauf aufhorchen ließ, entschied sich für den Supermarathon über 73km, der mit 1.865 Höhenmetern gespickt war. Voller Respekt ging sie die Strecke an, bald fand sie eine Gruppe, deren Tempo sie sich anpassen konnte. Getragen vor allem von der guten Stimmung, den toll organisierten Verpflegungsstellen und der Leidenschaft der Thüringer Bevölkerung kam sie nach 9:19:34 Stunden als 197. von über 400 Starterinnen ins Ziel.
Auch die Bamberger Männer zeigten gute Leistungen über die Ultradistanz, die von Marc Schulze (JK Running, 5:17:38) und Daniela Oemus (SV Bürgel, 5:55:38) gewonnen wurde.
Peter Dietz (Running Bamberg) überquerte nach 7:55:34 kurz vor seinem Teamkollegen Robert Lämmchen (8:02:35) die Ziellinie, auch Volker Zeulner (TDM Bamberg, 8:37:33) und Ron Harz (10:23:30) bewältigten die Strecke von Eisenach nach Schmiedefeld.
Für die Marathondistanz von Neuhaus am Rennweg nach Schmiedefeld entschied sich Ronald Schwarz (BFC Bamberg), er finishte nach 4:03:02 die 42km inclusive 800 Höhenmetern.
Einen Altersklassensieg feierte Günter Roßmeißl (Bosch Team Bamberg) über beim Halbmarathon von Oberhof nach Schmiedefeld. Er ließ sich von der bergigen Strecke nicht beeindrucken und freute sich nach 1:32:57 über den 1. Platz M60
Alle Ergebnisse unter www.rennsteiglauf.de
hs

Nonstopler umrunden Franken an einem Tag-Bericht von Mirco Helmreich

Am vergangenen Donnerstag machten sich mit Norman Huck und Mirco Helmreich zwei Athleten der IfA Nonstop Bamberg auf den Weg zu einer etwas ungewöhnlichen Feiertagsbeschäftigung. Im Gegensatz zum 1-Tages-Alpencross vor zwei Jahren wo sie noch mit Schnee in den Alpen zu kämpfen hatten lud das schöne Wetter an diesem Tag förmlich zu einer schönen Radtour ein. Das dachten sich auch die Beiden und wählten erwartungsgemäß eine weniger alltägliche Route dafür aus. Der Plan war nämlich grob eine Oberfrankenumrundung. In Zahlen bedeutete das eine Strecke von über 400km und ca. 4000hm einmal Rund um den Regierungsbezirk. Der Startschuss viel um 6 Uhr morgens am Hauptbahnhof Bamberg und die Strecke führte zunächst gen Süden nach Forchheim. Von dort ging es über die Fränkische Schweiz in Richtung Pegnitz. Schon nach wenigen Kilometern hatten die beiden mit einem technischen Defekt am Schalthebel zu kämpfen, der jedoch glücklicherweise behoben werden konnte. Ein Platten einige Kilometer später ließ zunächst nichts gutes für den weiteren Verlauf der Tour verheißen, doch weitere Defekte blieben glücklicherweise aus. Und so waren es lediglich schmerzende Muskeln und Müdigkeit gegen die die Beiden Radler zu kämpfen hatten. Nach einigen giftigen Anstiegen in der Fränkischen Schweiz führte die Route nach Norden in Richtung Tschechische Grenze. In Marktredwitz nach ca. 160km wurden die Speicher ein erstes Mal mit Cappuccino und Kuchen gefüllt ehe die nächsten Steilen Anstiege des Frankenwaldes in Richtung Selb warteten. Über Rehau und den schönen Untreusee in Hof orientierten man sich dann wieder gen Westen. In Helmbrechts nach ca. 250km war der nächste kurze Stop angesagt. Bei Pommes und Spezi wurden zumindest einige der verbrauchten Kalorien wieder zugeführt. Natürlich konnte damit bei weitem nicht die Energiebilanz ausgeglichen werden, zeigte doch die Pulsuhr am Ende des Tages weit über 12000 verbrannte Kalorien an – dafür wären ca. 25 Tafeln Schokolade nötig gewesen. Nach dieser Stärkung war auch die Moral wieder da und so verflogen die nächsten Kilometer wie im Flug. In Neustadt bei Coburg zeigte der Tacho dann bereits knapp über 300km an als langsam die Dämmerung einsetzte. Nachdem die Lampen montiert waren und noch einmal einige Energieriegel nachgeschoben wurden, war es also langsam Zeit für den „Endspurt“. Die letzten 100km von Meeder über Seßlach und quer durch den nächtlichen Itzgrund hatten es dabei durchaus nochmal in sich. Die aufkommende Müdigkeit ließ die wenigen, dafür giftigen Anstiege noch einmal steiler als gewöhnlich erscheinen. In Rattelsdorf angekommen zeichnete sich ab, dass es wohl auf knapp unter 400km hinauslaufen würde. Da die Überschreitung dieser „magischen Grenze“ aber erklärtes Ziel der Beiden war, musste kurzerhand eine kleine Extrarunde über Sassendorf, Hohengüßbach und Zückshut eingelegt werden. Am Ende war die Bilanz dann fast auf den Meter genau 400km und knappe 4000hm, sowie ein ordentlicher Muskelkater am Tag danach. Dass die Beiden die Nase voll vom Radfahren hätten nach so einer Tour kann man nicht behaupten, wurden doch bereits auf den letzten Kilometern Pläne geschmiedet für nachfolgende Touren ähnlicher Größenordnung. So soll es das nächste Mal in die Hauptstadt nach Berlin gehen – natürlich auch Nonstop. Vorher steht für Norman allerdings noch der Start beim legendären Ultra-Radrennen Trondheim-Oslo über ca. 550km in wenigen Wochen an. An sportlichen Herausforderungen mangelt es also auch nach dieser Tour nicht.

Bamberger erfolgreich beim Baur-Triathlon

Zum 16. Mal fand am vergangenen Sonntag der Baur-Triathlon in Altenkunstadt statt, in dessen Rahmen auch die oberfränkischen Meisterschaften ausgetragen wurden. Aufgrund der Wassertemperatur von nur 13 Grad musste das Schwimmen durch einen weiteren Lauf ersetzt werden, sodass aus dem Triathlon ein Duathlon über 5km laufen, 40km Radfahren und nochmals 10km laufen wurde.
Trotz Kälte mit Hagelschauern und starkem Wind gingen 120 Sportler auf die Strecke, unter denen die Bamberger Athleten eine hervorragende Rolle spielten. Christopher Dels (TriRockets Bamberg) profitiere als starker Läufer vom Wegfall des Schwimmens, er konnte sich gleich in der fünfköpfigen Spitzengruppe festsetzen und nach gut 18 Minuten aufs Rad wechseln. Hier verlor er ein paar Plätze, unter anderem zogen auch Mirco Helmreich (IfA Nonstop Bamberg), der mit 1:05 Stunden die zweitschnellste Radzeit auf dem hügeligen Runkurs fuhr, und Matthias Türk (TDM Bamberg) an ihm vorbei. Beim abschließenden 10km-Lauf zündete Dels dann den Turbo, schob sich Stück für Stück wieder nach vorne, und erreichte mit der zweitschnellsten Laufzeit (35:24) als Gesamtfünfter nach 2:03:11 das Ziel in Weismain. Mit dieser Zeit sicherte sich der ambitionierte Triathlet den oberfränkischen Meistertitel.
Das Podest in der AK 20 war ebenfalls fest in Bamberger Hand. Mirco Helmreich (7. Gesamt, 2:05:02), Matthias Türk (9., 2:06:16) und Moritz Pleyer (IfA Nonstop, 12., 2:09:34) belegten hier die Plätze eins bis drei. Marco Sahm (IfA Nonstop, 2:07:39) freute sich über den Titel in der AK 40, Zweiter wurde hier Christian Schnell (DJK Gaustadt, 2:16:05). Christian Schwab (SC Memmelsdorf, 2:12:18) holte sich den Titel in der AK 45, auch ersten beiden Plätze der AK 35 gingen in die Domstadt, es setzten sich Mike Büttner (TDM Bamberg, 2:13:03) und Oliver Prath (IfA Nonstop, 2:23:16) an die Spitze.
Gesamtsieger wurden Triathlonprofi Henry Beck (HSV Weimar, 1:59:05) und Lena Gottwald (TSV Zirndorf, 2:20:59).
Über die Sprintdistanz (2,5/20/7) ging Carmen Schlichting-Förtsch (SC Kemmern) an den Start, sie holte sich in 1:23:30 den zweiten Gesamtplatz (1.AK 35).
Alle weiteren Ergebnisse gibt es unter www.baur-triathlon.de

Saisonauftakt in Forchheim/Familie Stichling 4x auf dem Podest

Auf einer anspruchsvollen, matschigen Strecke fanden am Wochenende die oberfränkischen Crossmeisterschaften bei Schneeregen im Rahmen des Forchheimer Kellerwaldlaufes statt.

Den Auftakt machten die Schüler über die 1080 Meter lange Strecke. Hier siegte Johanna Stichling als erste der W8 in 5:41, ihr Bruder Laurenz kam in 5:19 als Dritter der M9 mit nur einer Sekunde hinter dem Zweiten ins Ziel, es siegte Finn Rademacher (LG Bamberg, 5:12).

Auf der Mittelstrecke belegte Carmen Stichling in 15:22 über 3,4km den 5. Gesamtplatz und sicherte sich gleichzeitig den oberfränkischen Titel in der W45. Den vierten Podestplatz für die Familie Stichling holte sich Michael über die Langstrecke (8km) als 3.M45 in 34:45.
Den Titel holte sich hier der Coburger Timo Gieck (28:39) vor Roland Wild (LG Bamberg, 29:15). Unsere Mitglieder Marco Sahm und Edgar Loch, die für die LG Bamberg starteten, belegten in der M40 die Plätze 1 (Marco in 29:44) und 3 (Edgar in 32:49).

Leistungsmessung am Rad/Vortrag am 27.11.

Am 27.11.. 19:30 lädt die IfA Nonstop Bamberg alle interessierten Radfahrer und Sportler zu einem Vortrag in die Räume der TSG Bamberg, Galgenfuhr 30 (an der Schleuse) ein. Referent ist wie schon im letzten Jahr Jürgen Schulz, der sich seit mehr als 20 Jahren mit der Ergonomie des Radfahrens beschäftigt.
Seit 2010 ist Schulz Bikefitter der Deutschen Triathlon-Nationalmannschaft und u.a. für die Radeinstellung des diesjährigen Sieger des Ironman Hawaii, Jan Frodeno, zuständig.
Im diesjährigen Vortrag dreht sich alles um die Leistungsmessung am Rad. Was gibt es für Systeme, welche Daten nutzen dem Sportler, was sagen ihm die gemessenen Werte? Wer diese und viele andere Fragen rund um den Radsport beantwortet haben möchte, sollte sich den Abend nicht entgehen lassen.
Zusammen mit Rainer Skutschik, der sich in der Trainerausbildung der DTU befindet, wird Schulz in der Diskussion mit den Teilnehmern Antworten auf diese Fragen geben und Tipps dazu geben, wie sie mit den gewonnenen Daten ihr Training optimieren können.
Eine Anmeldung zu der Veranstaltung ist nicht nötig, der Eintritt ist frei.

Christian Schröter siegt beim Knappenman – Neuer Vereinsrekord über die Langdistanz

Bereits zum 27. Mal fand am letzten Augustwochenende der Knappenman in der Lausitz statt. Knapp 1000 Triathleten fanden den Weg nach Sachsen, ganze 44 entschieden sich für die Langdistanz, den Sieg sicherte sich Christian Schröter (IfA Nonstop Bamberg).
Im Gegensatz zu den großen Veranstaltungen in Roth oder Frankfurt herrscht hier am Dreiweiberner See eine familiäre Atmosphäre. Die Zuschauer sind hautnah dabei und immer über die Rennentwicklung informiert, da die Wettkämpfer immer wieder an Start und Ziel vorbeikommen.
Zunächst legten die Athleten 2 Runden a´ 1,9km im See zurück. Kurz fischte die Spitzengruppe im Trüben, weil sie die Wendeboje aufgrund starken Nebels nicht sehen konnte, dann setzte sich ein Boot vor die Spitzengruppe, in der sich auch Schröter von Beginn an befand. Hinter dem Führenden Hendrik Fiedler (VFL Wolfsburg) stieg er als Zweiter nach 1:01:22 aus dem Wasser. Bei perfekten Bedingungen machte er sich auf die erste von 6 weitestgehend flachen Radrunden über insgesamt 180km. Schnell setzte sich der Bamberger an die Spitze des Feldes, die er bis zur Mitte des Rennens halten konnte. Dann überholte ihn der Vorjahressieger Thomas Jänsch (Team FangtDasGnu), sodass Schröter nochmals das Tempo verschärfte und sich die Führung zurückholte. Nach 4:43:26 auf dem Rad wechselte er auf die Laufstrecke, um den abschließenden Marathon über 42km zu bewältigen. Nach 3km sorgte erneut Jänsch für einen Wechsel an der Spitze, Schröter sah allerdings an den Wendepunkten, dass der Führende seinem hohen Tempo Tribut zollen musste. So zog er nach der Hälfte der Distanz wieder an ihm vorbei. Auf den letzten km kam plötzlich mit Torsten Pawel (TV Dresden) ein neuer Konkurrent immer näher ran, sodass Schröter die letzten Reserven mobilisieren musste.
Er lief den Marathon in 3:08:32 und kam in der Gesamtzeit von 8:53:22 glücklich als Erster ins Ziel. Pawel (8:54:49) und Jänsch (8:59:07) vervollständigten das Podest. Der Triathlet der IfA Nonstop erzielte mit dieser Zeit einen neuen Vereinsrekord über die Triathlon-Langdistanz.

17. September 2015

Mirco Helmreich Zweiter in Höchstadt – Weitere Podestplätze für unsere Triathleten

Über 400 Sportler trafen sich am Sonntag in Höchstadt zum 4. Medwork Triathlon, zur Auswahl standen ein Triathlon über die olympische Distanz (1,5km schwimmen, 40km Rad fahren, 10km laufen) und ein Jedermanntriathlon (400m/20km/5km). Die Bamberger Athleten freuten sich über zahlreiche gute Platzierungen.
Schnellster über die olympische Distanz war Ausnahmeathlet Sebastian Bleisteiner (Team Memmert, 1:54:33), der als einziger die 2-Stunden-Marke unterbot. Christopher Dels (TriRockets Bamberg) verließ das Wasser nach 24:44 als Vierter, verteidigte diesen Platz auf dem Rad (1:00:16) und verbesserte sich mit einem schnellen Lauf (38:41) noch auf den dritten Platz (2.M30).
Direkt nach Dels überquerte Moritz Pleyer (IfA Nonstop Bamberg, 2:04:43) die Ziellinie. Durch seinen tollen Radsplit (58:14) lag er zwischenzeitlich sogar auf dem zweiten Platz, am Ende freute er sich als Gesamtvierter über den Sieg in der M25. Sascha Rödel (TDM Bamberg, 2:16:46) feierte ebenfalls einen Sieg (1.M40), weitere Top-Ten-Platzierung erreichten Oliver Prath (LG Veitenstein, 9.M35, 2:25:43), Gerhardt Wolfschmitt (DJK Gaustadt, 5.M55, 2:31:19) und Werner Spiel (IfA, 7.M45, 2:37:11). Das Damenrennen gewann Angela Kühnlein (TSG Roth, 2:08:46).
Beim Jedermann-Triathlon siegte der frühere Profi Swen Sundberg (Medwork Team) in 54:05. Mirco Helmreich (IfA) war sein erster Verfolger, fuhr die schnellste Radzeit aller Athleten und belohnte sich mit dem 2. Platz (1.M25) in 55:09. Felix Hüttner (IfA) sicherte sich den 2.Podestplatz in der M20 (1:02:18), Alfred Dauer (TV Strullendorf, 1:05:22) siegte in der M45, Robert Lämmchen (Running Bamberg, 1:06:01) wurde 3.M20.
Für weitere gute Platzierungen sorgten Thomas Gurn (IfA, 1:04:49, 5.M35), Manfred Deppner (Radsport Haus Bamberg, 1:06:17, 8.M35), Ulrich Schönfeld (IfA, 1:11:28, 6.M50) und Herbert Grasser (DJK Gaustadt, 1:17:14, 9.M50).
Das Damenrennen entschied Jennifer Alpmann (ohne Verein) in 1:09:23 für sich. Sarah Rupprecht (IfA, 1:12:35) kam als Gesamt-5. Ins Ziel und war damit schnellste Juniorin, Carmen Amon (IfA, 1:16:57) belegte den 5.Rang in der W45, Silke Kiederer (DJK Gaustadt, 1:36:20) freute sich über den 2.Platz in der W60.
Alle Ergebnisse unter www.medwork-triathlon.de

Ironman Frankfurt – Elke Neuner trotzt der Hitze

2700 Athleten wollten ursprünglich am letzten Sonntag beim Ironman in Frankfurt starten, doch aufgrund der prognostizierten Hitze verzichteten 350 Sportler von vornherein darauf, 3,8km zu schwimmen, 180km Rad zu fahren und abschließend noch einen Marathon zu laufen.
Elke Neuner (IfA Nonstop Bamberg) wagte den Start und stieg um 6:40 Uhr in den Langener Waldsee, wo sie aufgrund der hohen Wassertemperaturen auf den Neoprenanzug verzichten musste. Nach 1:04 Stunden verließ sie das Wasser und begab sich auf zwei windanfällige Radrunden durch den Taunus, die mit insgesamt 2000 Höhenmetern gespickt waren. Während viele Athleten schon hier das Rennen aufgaben, bewältigte Neuner die Strecke mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 31km/h nach 5:49 Stunden und machte sich dann auf die abschließenden 42km in der Frankfurter Innenstadt. Sie meisterte die Strecke bei inzwischen 40 Grad Hitze in knapp viereinhalb Stunden und erreichte nach 11:35:12 Stunden glücklich als 8.W40 das Ziel am Frankfurter Römer.

26. Nonstop-Triathlon wieder ein sehr gelungener Wettkampf

Fast 400 Sportler trotzten den heißen Temperaturen am Sonntag und starteten beim 26. Nonstop-Triathlon im Bamberger Hain. Dank der reibungslosen Organisation durch die engagierten Helfer, aber auch aufgrund des Trainingszustandes und der Vernunft der Teilnehmer konnten die Sanitäter des BRK einen ruhigen Nachmittag verleben. Die Zuschauer bekamen einen gelungenen Wettkampf mit bewundernswerten Leistungen geboten.
Als Bürgermeister Wolfgang Metzner den Startschuss für den Fit Vital Gesundheitszentrum Triathlon über die olympische Distanz (1,5km schwimmen, 42km Radfahren und 10km laufen) gab, stürzten sich 120 Triathleten und 8 Staffelschwimmer in das diesmal kaum kühlende Wasser der Regnitz. Schnell zog sich das Feld auseinander, und nach 22:42min kam Ralf Gärtner (Team Fit Vital/SSV Forchheim) als Erster wieder an Land. Auf der Radstrecke durch den westlichen Landkreis fuhr er mit einem Schnitt von 40km/h einen immer größer werdenden Vorsprung auf seine Verfolger raus, sodass er beim abschließenden Lauf allein auf weiter Flur unterwegs war. Mit seiner Siegerzeit von 2:07:13 holte er sich auch den oberfränkischen Meistertitel.
Spannend wurde es auf den nächsten Plätzen, denn gleich mehrere Athleten verließen gleichzeitig die Wechselzone nach dem Radfahren. Beim laufen setzte sich Marco Sahm (2:10:23) vom Veranstalter IfA Nonstop Bamberg ab, er überquerte als Zweiter die Ziellinie (oberfränkischer Meister M40). Mit Matthias Türk (TDM Bamberg, 2:13:03) vervollständigte ein weiterer Bamberger das Podest, er belohnte sich mit dem oberfränkischen Titel in der M20 für seine Leistung.
Weitere oberfränkische Titel sicherten sich Christian Röckelein (DJK Gaustadt, 1.M35), sein Vereinskollege Karl Schlichtig (1.M55, 2:32:34) und Linus Tscharke (TSV Schesslitz, 1.M Junioren, 2:42:16).
Auch bei den Damen feierte die Siegerin einen Start-Ziel-Sieg. Nur 45 Sekunden nach dem schnellsten Mann stieg Ella Schmidt (TV 1848 Erlangen) aus dem Wasser und ließ den Konkurrentinnen auch im weiteren Verlauf keine Chance. Sie gewann das Rennen in 2:32:10. Das Podest vervollständigten Nermina Ritter (Martini Racing, 2:35:54) und Juliane Müller (SSV Forchheim, 2:36:52).
Mit dem oberfränkischen Titel in der W35 krönte Sandra Fischer-Paul (Team Fit Vital) ihre famose Aufholjagd. Sie lag nach dem Schwimmen nur auf dem 19. Platz, war dann aber sowohl auf dem Rad (1:14:17) als auch beim laufen (47:10) die mit Abstand schnellste Athletin und schob sich noch auf den 5. Gesamtplatz vor. Auch die älteste Teilnehmerin in der Damenkonkurrenz, Marlies Fischer (SV Bamberg), holte sich in der W55 den Titel in 3:10:41.
Erstmals seit Jahren wurde auch wieder ein Teamwettbewerb angeboten, acht Staffeln nahmen das dankend an, es gewannen „3 im Weckla“ in 2:25:43.
Die meisten Teilnehmer verzeichnete der Sport Wagner Volkstriathlon (400m schwimmen, 20km radfahren, 5km laufen). Unter die 170 Hobbysportler mischten sich auch einige ambitionierte Triathleten. Bei den Herren kam, sah und siegte Hendrik Becker (Team Rewag). Der Bundesligatriathlet meldete sich erst am Wettkampftag an, erzielte in allen drei Disziplinen die schnellste Zeit und siegte überlegen in starken 58:00min. Auf den Plätzen folgten Alexander Bechtel (59:39) und Florian Teichmann (SSV Forchheim, 1:00:08).
Die schnellsten Lokalmatadoren waren der Gesamt-9. Matthias Hübner (IfA, 1:03:27, 2.M40) und Edgar Loch (Team Nickel, 1:04:11, 4.M40).
Das Damenrennen entschied ebenfalls eine prominente Sportlerin für sich. Ingalena Heuck (Team Bike-Cafe Messingschlager), die sich 2010 die deutsche Meisterschaft im Halbmarathon holte, entschied den Wettkampf in 1:05:29 für sich. Zweite wurde Jennifer Jones (1:11:49), ebenfalls aufs Podest kam Susanne Lutz (Team Messingschlager, 1:12:00), die sich, nach dem Schwimmen nur 14., durch einen tollen Lauf noch auf den dritten Platz vorschob. Knapp hinter ihr lief Anne Kirsten (DJK Gaustadt, 1:13:31) als Vierte ins Ziel, Sarah Rupprecht (SG Bamberg, 1:18:39) erreichte als Neuntplatzierte ebenfalls die Top-Ten.
Der frühe Vormittag gehörte wie immer den jüngeren Sportlern. Mit großem Eifer und unter dem Beifall der zahlreichen Zuschauer zeigten sie großartige Leistungen beim Kids Duathlon. Zwei Laufeinheiten wurden durch eine Mountainbike-Runde unterbrochen, für die verschiedenen Jahrgänge wurden zwei unterschiedliche Distanzen angeboten. Das Rennen der Jahrgänge 2000-2003 gewann Lukas Hofmann (IfA Nonstop) vor Lars Kaiser (SG Gaustadt) und Sean Felix Günther (ATS Kulmbach), bei den Mädchen lautete die Reihenfolge Elena Pluta (SSV Forchheim) vor Lina Dorscht (TSV Scheßlitz) und Annika Stichling (IfA Nonstop).
Sieger der Jahrgänge 2004-2007 wurde Benjamin Schindler (DJK Weiden) vor Jan Pluta (SSV Forchheim) und Luis Palatzky (MTV Bamberg) und bei den Mädchen Anna Betz (SV Bamberg) vor Charlotte Weininger (MTV Bamberg) und Annika Hübner (IfA Nonstop).
Alle Jugendlichen bekamen neben einer kleinen Auszeichnung auch noch eine Medaille und eine Urkunde. Besonders stolz präsentierten die kleinsten Sportler ihre Medaille nach ihrer Runde über 400m durch den Hain, dieser Lauf ohne Zeitnahme rundete den 26. Nonstop-Triathlon ab, der so reibungslos und ohne Zwischenfälle über die Bühne ging, dass sich der 1.Vorstand des Veranstalters, Michael Jositsch, schon während des Wettkampfes begeistert bei allen Helfern, Sponsoren und Athleten bedankte.

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