Suchergebnisse für Juli, 2018

Regen hält IfA in Erlangen nicht auf – Podestplätze für Annika Timm, Chris Dels und Marco Sahm

Trotz längerer Regenfälle starteten am Sonntag 400 Athleten beim traditionellen Erlanger Triathlon über die Mitteldistanz. Hier mussten zuerst 2km im Kanal geschwommen werden, danach ging es 80km auf dem Rennrad durch den Landkreis, ehe ein abschließender 20km-Lauf im Wald und am Kanal zu absolvieren war.
Die Bamberger spielten von Anfang an eine gute Rolle. Chris Dels, Marco Sahm (beide IfA Nonstop Bamberg) und Matthias Türk (TDM Bamberg) kamen nach einer knappen halben Stunde fast gleichzeitig aus dem Wasser. Zusammen mit dem Erlanger Seriensieger Bernd Hagen und Timo Schmitz (TSV Öttingen) harmonierten sie gut auf der nassen Radstrecke, immer darauf bedacht, das Windschattenverbot einzuhalten. Mit einem Stundenmittel von gut 40km/h fuhren sie einen guten Vorsprung auf das Verfolgerfeld raus, lediglich Fabian Günther (Tri Team Hamburg) konnten sie nicht folgen, der mit einem 5-Minuten-Polster auf die Laufstrecke ging.
Hier zündete Dels sofort den Turbo, eine Zeit lang konnte nur Hagen ihm noch folgen. Ab der Hälfte des Rennens musste Hagen abreißen lassen, gleichzeitig schmolz der Rückstand auf den Führenden immer mehr zusammen. Am Ende fehlten lediglich 50 Sekunden, um den zweiten Saisonsieg einzufahren. Mit der schnellsten Laufzeit aller Athleten (1:10:12) und nach insgesamt 3:37:39 sicherte er sich den zweiten Platz (1.M30).
Hinter Bernd Hagen platzierte sich Marco Sahm mit einer guten Laufleistung (1:16:26) und in neuer persönlicher Bestzeit (3:43:53) auf dem 4. Gesamtplatz, damit gewann er die M45.
Der Sieger des Bamberger Triathlons, Matthias Türk kämpfte beim Laufen mit Magenproblemen. Trotzdem erreichte er als 9. In 3:49:16 noch die Top-Ten und den 3. Platz M25. Auch Christian Schwab (SC Memmelsdorf, 3:54:39) freute sich über den 3. Platz in der M45.
Auch bei den Damen konnten beide Bamberger Starterinnen überzeugen. Annika Timm (IfA Nonstop, 4:15:02) verließ den Kanal als Neunte, schob sich mit einer tollen Radzeit (2:05:43) auf den 3. Platz vor und konnte diesen trotz einer zweifelhaften Zeitstrafe bis zum Schluss behaupten. Anne Kirsten (DJK Gaustadt, 4:28:40) machte ebenfalls ein hervorragendes Rennen, sie betrat das Podest als 2.W30 und Gesamtsiebte. Siegerin wurde Anna-Lena Pohl (Team Erdinger) in 3:59:03.
Weitere Ergebnisse: Frank Brunnecker (SC Lichteneiche, 4:18:26), Christian Habermüller (DJK Gaustadt, 4:25:54), Kilian Rönsch (DJK, 4:28:48) hs

Marco Sahm qualifiziert sich für Hawaii

2500 Athleten starteten am Sonntag in Frankfurt am Main bei Deutschlands größter Ironman-Veranstaltung über 3,8km schwimmen, 185km Radfahren und 42,2km laufen. Unter sie gesellten sich auch vier Triathleten der IfA Nonstop Bamberg.
Schnellster von ihnen war Marco Sahm, der den Langener Waldsee nach knapp 57 Minuten wieder verließ. Bei sehr windigen Verhältnissen und auf der wegen einer Baustelle um 5km verlängerten Radstrecke fuhr Sahm trotz eines zwischenzeitlichen Defekts am Lenker einen Schnitt von 36km/h (5:09 Stunden), um dann den Marathon in Angriff zu nehmen. Hier lag er nach der Hälfte des Rennens sogar auf dem 3. Platz seiner Altersklasse, am Schluss fehlten ihm dann ein paar Körner, sodass er nach einer Laufzeit von 3:17:11 in der Gesamtzeit von 9:30:07 das Podest als 4.M45 nur um 3 Minuten verpasste. Sahm konnte sich mit dieser herausragenden Zeit für den Ironman Hawaii qualifizieren, den er zusammen mit seinem Bruder im Oktober in Angriff nehmen wird.
Seinen ersten Wettkampf über die Langdistanz bestritt Oliver Prath. Er ging das Abenteuer verhalten an, schwamm 1:16:45, fuhr auf dem Rad 5:31:34 und lief den Marathon in 3:55:33. Mit seiner Gesamtzeit von 10:54:38 ließ er exakt 75% aller Männer hinter sich.
Auch Werner Spiel hatte mit den schwierigen Verhältnissen auf der Radstrecke zu kämpfen. Dadurch verließen ihn die Kräfte beim Marathon etwas, sodass er nach 12:28:07 finishte und die anvisierte 12-Stunden-Marke verpasste.
Pech hatte der Vierte im Bunde, Felix Hentschel, der sehr aussichtsreich im Rennen lag, dann aber an 12. Stelle liegend nach der Hälfte des Marathons verletzungsbedingt aufgeben musste. hs