Nonstopler finishen in Roth

3500 Einzelstarter, 600 Staffeln und 100.000 Zuschauer sorgten beim traditionsreichen Triathlon in Roth für einen spektakulären Wettkampf. Auch einige Bamberger mischten sich erfolgreich unter die Sportler, die 3,8km im Kanal schwimmen mussten, danach hügelige 180km auf dem Rennrad zurücklegten, um abschließend noch einen Marathon zu absolvieren.
Dr. Christian Schröter (IfA Nonstop Bamberg) trat mit dem Ziel an, die Distanz in 9 Stunden zu absolvieren. Beim Schwimmen lief es gut, nach 57:56 min hatte er wieder festen Boden unter den Füßen. Auch auf dem Rennrad konnte er das planmäßige Tempo halten, er fegte mit knapp 38km/h (4:47:38 Std.) trotz windiger Strecke über die 180km, um dann auf die neue Laufstrecke zu wechseln, die als Pendelstrecke mit zahlreichen Brennpunkten sehr attraktiv für das Publikum ist, aber auch einige Steigungen aufweist. Schröter hatte bei über 30 Grad zu kämpfen, um den Marathon in 3:44:22 zu beenden. Er finishte als 134. Gesamt in 9:33:34 Std.
Seinen ersten Triathlon über die Langdistanz absolvierte sein Vereinskollege Moritz Pleyer. Die Schwimmstrecke absolvierte er in 59:38, auch auf dem Rad lief es für ihn sehr gut (4:51:41), sodass er gespannt auf die Marathonstrecke gehen konnte, die er vorher noch nie gelaufen ist. Pleyer trotzte der Hitze auch mit Hilfe des lautstarken Publikums und der Unterstützung seiner zahlreichen Freunde, rannte den Marathon in 3:40:00 Std. und erreichte glücklich das Ziel als 144. Gesamt in 9:36.10 Std.
Thorsten Lang (DJK Teutonia Gaustadt) hatte es vor allem seiner guten Radzeit (5:23 Std.) zu verdanken, dass er sich am Festplatz in 11:54:16 in Roth mit der begehrten Zeit von unter 12 Stunden feiern lassen konnte. Bernd Scherer (Michelin Hallstadt), der vor einem Jahr erst überhaupt mit dem Triathlon angefangen hat, freute sich über sein Finish in 3:19:31.
Bei den Damen wagte sich Anne Kirsten (DJK Teutonia Gaustadt) auf die lange Distanz. Sie verließ den Kanal nach 1:10:55 Std., fuhr gute 5:43:28 Std. auf dem Rad und lief einen sehr gleichmäßigen Marathon (4:21:10). Von über 500 gestarteten Frauen belegte sie den 72. Platz in 11:21:01 Std.
hs

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