Suchergebnisse für Juli, 2014

Deutsche Meisterschaften in Grimma / Bericht von Tobias Poßer

Die DM in Grimma war eine Veranstaltung über drei Tage. Am Freitag Mittag startete das Unternehmen mit der Anreise nach Grimma in der Nähe von Leipzig. Dort traf ich mich mit den restlichen Bayern zur Pastaparty und dann am Abend zum Einmarsch der Bundesländer mit der offiziellen Eröffnung der DM für Jugend und Junioren 2014. Am Samstag Morgen stand dann eine Streckenbesichtigung der Radrunde auf dem Programm. Wir alle fuhren zusammen die Radrunde und bekamen vom Landestrainer Tips zur optimalen Linienwahl, außerdem begutachteten wir die beiden Wechselzonen für den Wettkampf am nächsten Tag. Am Nachmittag starteten die ersten Wettkämpfe für die Jugend A und Junioren und wir waren zum Anfeuern für die Bayerische Mannschaft an der Strecke. Zum Abendessen dann die obligatorischen Nudeln und danach der Versuch bei den tropischen Temperaturen und der enormen Nervosität wenigstens ein bißchen zu schlafen. Der Sonntag begann um 5:30 Uhr mit meinem unverzichtbaren Nutellafrühstück und im Anschluß das routinemäßige Vorbereiten auf en Wettkampf. Um 7.00 Uhr konnten die Laufschuhe in Wechselzone zwei abgegeben werden und danach machte ich mich auf den Weg zum Einchecken in der Wechselzone beim Schwimmstart. Wir Bayern hatten fortlaufende Startnummern und waren deshalb in der Wechselzone alle am gleichen Radständer. Beim Vorbereiten der Radutensilien versuchte jeder nach außen hin locker zu erscheinen, aber die Anspannung war allen ganz deutlich anzusehen. Endlich war es soweit wir konnten uns in der Mulde, einem aufgestauten Bereich des Flusses, einschwimmen und wurden nach kurzer Zeit wieder in den Vorstartbereich zurückgerufen. Nach endlos erscheinenden Minuten gab der Sprecher die Rampe frei und das Starterfeld von 78 Jugend B Triathleten versuchte möglichst schnell ins Wasser zu kommen um eine gute Ausgangssposition für den Start zu ergattern. Mit der Starthupe verwandelte sich der Fluss in eine schäumende Masse, in der nur vereinzelt Arme und bunte Badekappen zu erkennen waren. Bei der Schwimmstrecke waren zunächst 200 m flussaufwärts gegen die Strömung zu bewältigen, um dann nach der Wendeboje wieder in Fließrichtung zum Ausstieg zu schwimmen. Kaum Boden unter den Füßen, sprintete ich Richtung Wechselzone und konnte ein paar Meter vor mir einen meiner Mannschaftskollegen erkennen, auf den ich beim letzten Wettkampf 25 Sek Rückstand hatte. Ich war beim Schwimmen also ganz gut zurechtgekommen und jetzt wollte ich möglichst schnell aufs Rad um nach vorne zu fahren. Und dann passierte es, beim Aufsteigen löste sich ein Schuh aus dem Pedal und kugelte auf die Straße. Für mich bedeutete das anhalten, Rad anlehnen, zurückrennen, Schuh aufheben und anziehen, wieder zum Rad und erst dann – ca 35 Sek später – konnte ich meine Aufholjagd starten. Mit entsprechend Wut im Bauch legte ich los, weil die 12,5 km lange Radstrecke mit einem Berg, der dreimal zu fahren war, eigentlich richtig gut für einen starken Radfahrer wie mich war. Mehr oder weniger vom Ende des Feldes fuhr ich immer wieder auf einen kleinen Pulk auf, übernahm die Führung und löste mich aus der Gruppe um die nächsten Konkurrenten vor mir einzuholen. So arbeitete ich mich Stück für Stück auf den Radrunden nach vorne. In der Wechselzone zum Laufen war dann klar zu erkennen wie viele Wettkämpfer noch vor mir lagen und ich konnte irgend wie die gewohnte Laufleistung nicht abrufen. Ich sammelte den ein oder anderen vor mir noch auf den 2,5 km bis zum Ziel ein, aber einen weiteren entscheidenden Sprung nach vorne konnte ich nicht mehr realisieren. So lief ich ziemlich enttäuscht und unzufrieden mit einer Zeit von 37:32 Min ins Ziel, was letztendlich den 43. Rang für mich ergab.
Das war dann meine erste Deutsche Meisterschaft, nach einem guten Start mit dem Schwimmen – eigentlich meiner schwächsten Disziplin – dieses Pech mit dem Schuh, wodurch alle Möglichkeiten auf eine bessere Platzierung schon fast zu Beginn des Wettkampfes hinfällig waren.

4 Finisher beim Challenge Roth

Bei hochsommerlichen Temparaturen mischten sich am Sonntag auch 4 Nonstopler unter die 3500 Starter der 30. Challenge in Roth. Nach 3,8km schwimmen, 180km Radfahren und 42km laufen erreichten alle das Ziel.

Schnellster war Christian Waßmuth, der genau 2 1/2 Stunden nach dem Sieger Timo Bracht (7:56:00) das Rennen in 10:26:05 beendete. Stefan Först freute sich über das Finish in 10:54:29, Roland Diwok beendete das Rennen nach 13:21:40.

Einzige Frau der IfA, die den schwierigen Bedingungen trotzte, war Heike Radlanski, sie erreichte das Ziel nach 12:02:57.

Alle weiteren Ergebnisse gibts unter www.mikatiming.de

Rothsee-Triathlon-Bericht von Moritz Pleyer

Am vergangenen Wochenende lockte wieder der kleine Bruder der Challenge Roth – der Rothsee Triathlon in Hilpoltstein. Insgesamt über 2500 Athleten wollen sich am Samstag über die Sprintdistanz (0,75km Schwimmen -20km Radfahren – 5km Laufen) und am Sonntag über die olympische Distanz messen (1,5km-42km-10km).
Am Samstag ging es schon für 2 Bamberger um den prestigereichen Sieg. Tobias Posser startete in der Jugend B und konnte sich nach solider Schwimmleistung mit starker Laufperformance in 29:09 über de Jugenddistanz den ersten Gesamtplatz sichern. Darauf ging es für den Sieger der Vorjahre auf der Sprintdistanz Mirco Helmreich (La Carrara Rothsee) um die Titelverteidigung. Nach mittelmäßiger Vorbereitung konnte er dennoch als 5ter die 750 Meter lange Schwimmstrecke beenden. Mit der schnellsten Radzeit des Tages konnte er sich schnell in Führung setzen, die er dann beim Laufen nur einem Sportler aus Schongau überlassen musste. So sprang der zweite Gesamtplatz heraus mit einer Zeit von 1:02:00. Emmanuel Mene von der IfA Nonstop wurde Gesamt 55. mit 1:24:29.

Am Sonntag über die olympische Distanz startete mit Moritz Pleyer, neben weiteren 1200 Athleten, ein weiterer Top-Athlet der IfA Nonstop Bamberg. Mit größerem Rückstand nach Schwimmen gelang es ihm sich mit hervorragender Radleistung inklusive 4 Minuten Zeitstrafe und starker Laufperformance auf Gesamtplatz 31 vorzuschieben. (2:10:34, 10 AK25). Felix Hüttner (2:15:03, 6. AK20), Thomas Gurn (2:19:47, 23. AK35), Christian Waßmuth (2:21:41, 27. AK30) und Heike Radlanski (2:42:28 5. AK30) vervollständigten das gute Mannschaftsergebnis der IfA Nonstop.

Imprssionen aus dem ‘Wellness Bereich’

Und hier noch eineige Impressionen unseres Titelsponsors. Danke an Steffen Rambacher und sein Team von Küche & Bad


25. Nonstop-Triathlon

Am vergangenen Sonntag lud die IfA Nonstop Bamberg zum 25. Nonstop-Triathlon auf das Gelände der TSG Bamberg, über 400 Ausdauersportler aus nah und fern nahmen die Einladung des hervorragend organisierten Wettkampfs an und zeigten den zahlreichen Zuschauern spannenden Sport. Überschattet wurde die Veranstaltung durch einen tragischen Todesfall, als ein Athlet kurz vor dem Ziel zusammenbrach und trotz sofortiger Reanimation kurze Zeit später im Klinikum verstarb.

Der sportliche Höhepunkt fand mit dem Küche&Bad Kurztriathlon über die olympische Distanz statt, hier mussten die knapp 200 Starter 1,5km in der Regnitz schwimmen, 42km auf dem Rennrad zurücklegen und am Schluß noch 10km im Hain laufen. Die IfA Nonstop schickte mit dem frisch gebackenen oberfränkischen Meister Mirco Helmreich das erste Mal seit Jahren wieder selbst einen Top-Athleten an den Start, doch zunächst bestimmten andere den Wettkampf. Markus Lang (Triathlon Karlsfeld) stieg nach 20:55 als erster aus dem 21 Grad kühlen Naß, ihm folgten Marco Kemmelmeyer (Team Footnotes) und Mirco Stockbauer (Team CHOOZA- Sports). Helmreich kam als 8. aus der Regnitz und startete eine furiose Aufholjagd. Mit 40km/h bretterte er durchs Bamberger Umland und sammelte Konkurrent um Konkurrent ein, lediglich Kai Schönbeck vom Triathlon Team Vogtland konnte mithalten und mit einem knappen Vorsprung auf Helmreich auf die Laufstrecke wechseln. Hier mobilisierte der Bamberger noch mal alle Reserven, überholte Schönbeck auf den letzten Kilometern und belohnte sich mit dem Gesamtsieg in 2:03:43. Schönbeck (2:04:29) wurde zweiter, Marco Sahm (SCW München) schob sich mit der schnellsten Laufzeit (36:47) noch auf den dritten Platz vor.

Auch einige weitere Bamberger konnten sich ganz vorne platzieren. Die Plätze 7-9 belegten Matthias Türk (DJK Gaustadt, 2:08:27, 1.M20), Dr. Gerhard Dobmeier ( TSV Ostheim, 2:09:02. 1.M50) und Chris Dels (TriRockets, 2:10:40, 4.M30).

Podestplätze holten sich ferner Christian Schnell (DJK, 3.M35, 2:21:34), Klaus Dresel (TV Strullendorf, 2.M45, 2:18:22), Karl Schlichtig (DJK, 3.M50, 2:23:10) und Gerhard Wolfschmitt (DJK, 2.M55, 2:33:32).

Auch bei den Damen reichte es für die schnellste Schwimmerin am Ende nicht für einen Podestplatz. Katharina Schnell (TV48 Erlangen) hatte nach 22:35 wieder festen Boden unter den Füßen, am Ende wurde sie in 2:29:30 Vierte. Stephanie Preis (SV Bayreuth) ging als Sechstplatzierte aufs Rad, machte dann aber ernst und erzielte sowohl die beste Rad- als auch Laufzeit. Ungefährdet holte sie sich in 2:20:41 den Sieg, das Podest vervollständigten Anja Kobs (TriTeam FFB, 2:24:09) und Bianca Schubert (Team Memmert, 2:25:02). Schnellste Bambergerin war Susanne Fischer-Paul (TDM Bamberg), die sich nach dem 29. Platz im Wasser noch auf den 6. Rang vorarbeitete (2:30:52, 2.W35). Gerdi Zasworka (DJK Gaustadt, 3:00:12) belohnte sich mit dem 2. Platz in der W50 für ihr gutes Rennen, Katharina Neubauer (IfA, 4.W25, 2:41:28), Katharina Lang (SV Bamberg, 5.W25, 2:42:22), Karin Nentwich (SV Bamberg, 4.W40, 2:45:12) verpassten das Podest nur knapp, Marlies Fischer (SV Bamberg, 3:01:38) siegte als älteste der Teilnehmerinnen in der W55.

Einen neuen Teilnehmerrekord vermeldete die IfA beim Sport Wagner Volkstriathlon, über 200 Athleten nahmen die Strecke (400/20/5) in Angriff und es entwickelte sich ein spannender Wettbewerb, bei dem gleich 7 Starter die 1-Stunden-Schallmauer knacken konnten. Thomas Voit (Team Icehouse) setzte sich in 58:12 durch, es folgten Niki Abel (TSV Altenfurt, 58:34) und Thomas Schwendner (TV Fürth 1860, 58:47). Mike Büttner (TDM Bamberg, 59:00) musste sich mit dem undankbaren 4. Platz zufrieden geben,, direkt nach dem Zieleinlauf wechselte er dann die Startnummer, ging über die olympische Distanz noch mal an den Start und erreichte dort den 21. Platz (2:18:02). Der schnellste Schwimmer, Jonas Meyrer (DJK Gaustadt) belegte den 14. Gesamtplatz in 1:03:32.

Carmen Krebs (TSV Karlstadt, 1:07:20) sicherte sich den ersten Platz bei den Damen vor allem durch ihren schnellen Radsplit. Carmen Schlichting-Förtsch (SC Kemmern) stieg als Neunte aufs Rad, arbeitete sich dort auf den 4. Platz vor, um letztendlich mit einer Top-Laufzeit (20:18) noch den zweiten Platz in 1:08.22 zu erreichen, Elke Neuner (TDM Bamberg, 1:09:46) vervollständigte das Podest. Als Siebte schaffte es Christina Hahn (TriRockets, 1:13:09) ebenfalls in die Top-Ten.

Auch die jüngeren Athleten waren beim Bambados Kids-Duathlon mit vollem Einsatz dabei. Bei den Jungen gingen die beiden Siege in den verschiedenen Klassen in die Oberpfalz. Benjamin Schindler (DJK Weiden) siegte bei den Jahrgängen 2003-2006 vor Luca Konetzny (TSV Kleukheim) und Lukas Hoffmann (DJK Vorra). Julian Wohlfahrt (TriStar Regensburg) zeigte sein Ausnahmetalent als überlegener Sieger der Jahrgänge 1999-2002. Marc Böttinger (LG Bamberg) und Luis Palatzky (MTV Bamberg) vervollständigten das Podest.

Für den Gastgeber IfA Nonstop Bamberg ging Annika Stichling an den Start, sie gewann bei den Mädchen (Jahrgänge 2003-2006) knapp vor Lara Schellenberger (DJK Gaustadt). Elena Pluta (SSV Forchheim) und Elenor Scharf (SV Walsdorf) waren die schnellsten der Jahrgänge 1999-2002.

Auch die Kleinsten waren beim Bambados-Kinderlauf über 400 Meter mit Begeisterung bei der Sache und durften sich im Ziel über eine kleine Aufmerksamkeit freuen.

25. Nonstop-Triathlon/Countdown läuft

Zum 25. Mal richtet die IfA Nonstop Bamberg am Sonntag ihren Triathlon auf dem Gelände der TSG Bamberg aus und erwartet neben etwa 500 Sportlern auch zahlreiche Zuschauer am Jahnwehr und im Hain.

Gestartet wird der Tag bereits um 9:15 Uhr mit dem Bambados-Kids-Duathlon für die Jugendlichen der Jahrgänge 2003-2006, die zweimal 400 Meter laufen und dazwischen 1,5km mit dem Mountainbike zurücklegen müssen. Kurz darauf stellen sich die Jahrgänge 1999-2003 an die Startlinie, um jeweils die doppelten Distanzen hinter sich zu lassen. Im Ziel werden die Kinder mit einem T-Shirt und einer Urkunde für ihre Leistung belohnt.
Auf dem Mountainbike besteht Helmpflicht. Nachmeldungen sind am Wettkampftag bis 8:00 früh auf dem Gelände der TSG Bamberg möglich.

Um 10:00 Uhr wird es kurz aufregend für die Jüngsten beim Bambados-Kinderlauf über 400 Meter für alle Kinder der Jahrgänge 2007-2011. Dieser Lauf ist kostenlos und Anmeldungen sind bis 9:00 Uhr möglich. Auch die Kleinsten werden mit einer Aufmerksamkeit im Ziel belohnt.

Um 10:30 Uhr fällt der Startschuss zum Sport Wagner-Sprinttriathlon, hier müssen die 200 angemeldeten Sportler zuerst 400 Meter im aufgestauten Regnitzarm schwimmen, bevor sie sich auf die 20km lange Radstrecke ins westliche Umland begeben. Abschließend laufen die Athleten noch eine 5km lange Runde im Hain. Für diesen Wettkampf ist das Teilnehmerkontingent bereits ausgeschöpt, Nachmeldungen sind nicht mehr möglich.

Höhepunkt der Veranstaltung ist auch dieses Jahr der Küche&Bad-Triathlon über die olympische Distanz (1,5km schwimmen/40km Rad fahren/10km laufen). Die IfA erwartet sowohl viele Hobbytriathleten als auch einige Spitzensportler und stellt mit Mirco Helmreich auch gleich einen der Favoriten auf dieser Strecke. Nachmeldungen sind am Veranstaltungstag noch bis 9:30 Uhr möglich, gestartet wird um 11:45 Uhr.

Um das Verständnis der Anwohner in Bug bittet der Veranstalter dafür, dass es zu Einschränkungen zwischen 9:00 und 16:00 Uhr kommen wird. Die komplette Hauptstraße („Am Regnitzufer“) wird in dieser Zeit nur als Einbahnstraße in Richtung Pettstadt zu befahren sein. Das Abbiegen in Richtung Schwimmverein/Galgenfuhr ist nur bis zur Höhe des Buger Hofs möglich.