26. Nonstop-Triathlon wieder ein sehr gelungener Wettkampf

Fast 400 Sportler trotzten den heißen Temperaturen am Sonntag und starteten beim 26. Nonstop-Triathlon im Bamberger Hain. Dank der reibungslosen Organisation durch die engagierten Helfer, aber auch aufgrund des Trainingszustandes und der Vernunft der Teilnehmer konnten die Sanitäter des BRK einen ruhigen Nachmittag verleben. Die Zuschauer bekamen einen gelungenen Wettkampf mit bewundernswerten Leistungen geboten.
Als Bürgermeister Wolfgang Metzner den Startschuss für den Fit Vital Gesundheitszentrum Triathlon über die olympische Distanz (1,5km schwimmen, 42km Radfahren und 10km laufen) gab, stürzten sich 120 Triathleten und 8 Staffelschwimmer in das diesmal kaum kühlende Wasser der Regnitz. Schnell zog sich das Feld auseinander, und nach 22:42min kam Ralf Gärtner (Team Fit Vital/SSV Forchheim) als Erster wieder an Land. Auf der Radstrecke durch den westlichen Landkreis fuhr er mit einem Schnitt von 40km/h einen immer größer werdenden Vorsprung auf seine Verfolger raus, sodass er beim abschließenden Lauf allein auf weiter Flur unterwegs war. Mit seiner Siegerzeit von 2:07:13 holte er sich auch den oberfränkischen Meistertitel.
Spannend wurde es auf den nächsten Plätzen, denn gleich mehrere Athleten verließen gleichzeitig die Wechselzone nach dem Radfahren. Beim laufen setzte sich Marco Sahm (2:10:23) vom Veranstalter IfA Nonstop Bamberg ab, er überquerte als Zweiter die Ziellinie (oberfränkischer Meister M40). Mit Matthias Türk (TDM Bamberg, 2:13:03) vervollständigte ein weiterer Bamberger das Podest, er belohnte sich mit dem oberfränkischen Titel in der M20 für seine Leistung.
Weitere oberfränkische Titel sicherten sich Christian Röckelein (DJK Gaustadt, 1.M35), sein Vereinskollege Karl Schlichtig (1.M55, 2:32:34) und Linus Tscharke (TSV Schesslitz, 1.M Junioren, 2:42:16).
Auch bei den Damen feierte die Siegerin einen Start-Ziel-Sieg. Nur 45 Sekunden nach dem schnellsten Mann stieg Ella Schmidt (TV 1848 Erlangen) aus dem Wasser und ließ den Konkurrentinnen auch im weiteren Verlauf keine Chance. Sie gewann das Rennen in 2:32:10. Das Podest vervollständigten Nermina Ritter (Martini Racing, 2:35:54) und Juliane Müller (SSV Forchheim, 2:36:52).
Mit dem oberfränkischen Titel in der W35 krönte Sandra Fischer-Paul (Team Fit Vital) ihre famose Aufholjagd. Sie lag nach dem Schwimmen nur auf dem 19. Platz, war dann aber sowohl auf dem Rad (1:14:17) als auch beim laufen (47:10) die mit Abstand schnellste Athletin und schob sich noch auf den 5. Gesamtplatz vor. Auch die älteste Teilnehmerin in der Damenkonkurrenz, Marlies Fischer (SV Bamberg), holte sich in der W55 den Titel in 3:10:41.
Erstmals seit Jahren wurde auch wieder ein Teamwettbewerb angeboten, acht Staffeln nahmen das dankend an, es gewannen „3 im Weckla“ in 2:25:43.
Die meisten Teilnehmer verzeichnete der Sport Wagner Volkstriathlon (400m schwimmen, 20km radfahren, 5km laufen). Unter die 170 Hobbysportler mischten sich auch einige ambitionierte Triathleten. Bei den Herren kam, sah und siegte Hendrik Becker (Team Rewag). Der Bundesligatriathlet meldete sich erst am Wettkampftag an, erzielte in allen drei Disziplinen die schnellste Zeit und siegte überlegen in starken 58:00min. Auf den Plätzen folgten Alexander Bechtel (59:39) und Florian Teichmann (SSV Forchheim, 1:00:08).
Die schnellsten Lokalmatadoren waren der Gesamt-9. Matthias Hübner (IfA, 1:03:27, 2.M40) und Edgar Loch (Team Nickel, 1:04:11, 4.M40).
Das Damenrennen entschied ebenfalls eine prominente Sportlerin für sich. Ingalena Heuck (Team Bike-Cafe Messingschlager), die sich 2010 die deutsche Meisterschaft im Halbmarathon holte, entschied den Wettkampf in 1:05:29 für sich. Zweite wurde Jennifer Jones (1:11:49), ebenfalls aufs Podest kam Susanne Lutz (Team Messingschlager, 1:12:00), die sich, nach dem Schwimmen nur 14., durch einen tollen Lauf noch auf den dritten Platz vorschob. Knapp hinter ihr lief Anne Kirsten (DJK Gaustadt, 1:13:31) als Vierte ins Ziel, Sarah Rupprecht (SG Bamberg, 1:18:39) erreichte als Neuntplatzierte ebenfalls die Top-Ten.
Der frühe Vormittag gehörte wie immer den jüngeren Sportlern. Mit großem Eifer und unter dem Beifall der zahlreichen Zuschauer zeigten sie großartige Leistungen beim Kids Duathlon. Zwei Laufeinheiten wurden durch eine Mountainbike-Runde unterbrochen, für die verschiedenen Jahrgänge wurden zwei unterschiedliche Distanzen angeboten. Das Rennen der Jahrgänge 2000-2003 gewann Lukas Hofmann (IfA Nonstop) vor Lars Kaiser (SG Gaustadt) und Sean Felix Günther (ATS Kulmbach), bei den Mädchen lautete die Reihenfolge Elena Pluta (SSV Forchheim) vor Lina Dorscht (TSV Scheßlitz) und Annika Stichling (IfA Nonstop).
Sieger der Jahrgänge 2004-2007 wurde Benjamin Schindler (DJK Weiden) vor Jan Pluta (SSV Forchheim) und Luis Palatzky (MTV Bamberg) und bei den Mädchen Anna Betz (SV Bamberg) vor Charlotte Weininger (MTV Bamberg) und Annika Hübner (IfA Nonstop).
Alle Jugendlichen bekamen neben einer kleinen Auszeichnung auch noch eine Medaille und eine Urkunde. Besonders stolz präsentierten die kleinsten Sportler ihre Medaille nach ihrer Runde über 400m durch den Hain, dieser Lauf ohne Zeitnahme rundete den 26. Nonstop-Triathlon ab, der so reibungslos und ohne Zwischenfälle über die Bühne ging, dass sich der 1.Vorstand des Veranstalters, Michael Jositsch, schon während des Wettkampfes begeistert bei allen Helfern, Sponsoren und Athleten bedankte.

2 Kommentare

  • Ein ganz herzliches Dankeschön an alle Helfer des 26. Nonstop Triathlons. Eigentlich wollte ich nach der “Radfahrt durch die Sahara” aufhören, aber die Helfer auf der Laufstrecke waren so total super, dass ich das Ding durchgezogen habe. Besten Dank für die Duschen und die Eiswürfel (die haben mich total fasziniert. Wie kann man mitten in einem Park Eiswürfen herstellen?)
    Auch ein großes Dankeschön an alle anderen Helfer, die stundenlang in der Hitze ausharren mussten.
    Gruß Elke (SV Bayreuth)

    • Schön, dass es Dir trotz der Hitze so gut gefallen hat, Elke!
      Die Eiswürfel wurden gegen 9Uhr an
      mehreren Tankstellen zusammengekauft und
      sind in vorab besorgten Styropor-Iso-Boxen per
      Fahrrad an die Verpflegungsstelle gebracht worden.
      Smile Hab dieses Jahr das erste Mal selbst teilgenommen
      (nach vier Jahren Helferorganisation) und fand
      das Erlebnis und die Organisation und Betreuung
      auch aus dieser Sicht 1a mit Stern! Smile

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