Artikel von Hendrik Schnoor | Mail schreiben

Bilder Triathlon 2013

https://www.lirdy.com/a/0721da33b6

Hallo Freunde des Ausdauersports,

der Fotograf unseres Triathlons, Alfred Weinkauf, hat uns freundlicherweise Bilder des Triathlon 2013 zur Verfügung gestellt. Diese können unter beigefügtem Link angeschaut werden.

12. November 2013

Ironman Weltmeisterschaft Hawaii


Mit Eiswürfeln im Trikot nach Hawaii

Mirco Helmreich hat sich in Zürich für Hawaii qualifiziert. Der Bamberger Triathlet musste dabei der extremen Hitze in der Schweiz trotzen. Mit großem Willen, Cola und Eiswürfeln im Trikot schaffte er es ins Ziel.

Mit Mirco Helmreich hat sich ein weiterer Bamberger Triathlet für die Ironman-Weltmeisterschaften im Oktober auf Hawaii qualifiziert. Nur drei Wochen beziehungsweise eine Woche nach seinen Siegen im Sprint beim Rothseetriathlon und in Hof hat Mirco Helmreich (IfA Nonstop Bamberg) auch über die Langdistanz seine Qualität bei extremen Bedingungen unter Beweis gestellt.

Punkt 7 Uhr und fünf Minuten nach den Profis fiel der Startschuss für die über 2400 Starter am Ufer des schönen Zürichsees. Temperaturen um 15 Grad und leichter Regen ließen noch nicht unbedingt vermuten, dass vor den Athleten der heißeste Ironman aller Zeiten auf europäischem Boden liegen sollte.

Rückstand nach dem Schwimmen
Die 3,8 km Schwimmen im 25 Grad warmen Wasser mussten ohne Neoprenanzug geschafft werden und waren noch der angenehmere Teil des Tages. Click here to find out more! Nach 1:05:10 Stunden blieb der Bamberger, der erst vor drei Jahren seinen ersten Triathlon überhaupt absolvierte, knapp hinter seinen Erwartungen zurück. Doch als nächstes sollte seine stärkste Disziplin folgen, sodass einige Minuten Rückstand nach dem Schwimmen kein Problem darstellen sollten.

Die 180 km lange Radstrecke hatte es aber in sich. Es mussten zwei schwere Anstiege je zweimal durchfahren werden und insgesamt 1300 Meter Höhenunterschied überwunden werden. Es waren für den Tag hohe Temperaturen angekündigt, eine ausreichende Nahrungs- und Flüssigkeitsversorgung auf dem Rad war die oberste Devise. Insgesamt knapp 10 Liter isotonische Getränke, 25 Energie-Gels und 20 Salztabletten gegen den Mineralstoffverlust standen dabei auf dem Speiseplan.

Hitzeschlacht-Marathon
Dass das Radfahren Helmreichs stärkste Disziplin ist, bewies er, indem er sich bis auf Gesamtrang 27 nach der ersten Radrunde nach vorne und damit mitten ins Profifeld fuhr. Nur vier Amateure lagen dabei noch vor ihm. In 5:01:00 Stunden blieb er trotzdem leicht hinter seiner Zeitvorgabe zurück. Dass sich diese allerdings sowieso als hinfällig erwiesen, zeigte sich an den Endzeiten der Profis, die alle eine halbe Stunde später als die Jahre zuvor im Ziel ankamen.

Der abschließende Marathon wurde dann zur reinen Hitzeschlacht. In den Häuserschluchten von Zürich lag die Temperatur weit über 40 Grad. Insgesamt über 400 Teilnehmer mussten hier aufgeben. So auch der zweite Bamberger Teilnehmer Manfred Dusold (IfA Nonstop Bamberg). Schon im Vorfeld lief bei ihm in der Vorbereitung nicht alles rund. Lange musste er sich mit einer Laufverletzung an der Hüfte herumschlagen. Im Marathon spielte dann die Wade nicht mehr mit, und er musste verletzungsbedingt ausscheiden.

Auch für Mirco Helmreich kam im Marathon ein Einbruch auf den letzten 10 km. “Das waren die längsten 5 km meines Lebens!” Mit viel Cola und Eiswürfeln im Trikot überstand er die letzten Meter. Im Zielkanal war auch wieder das Lachen in sein Gesicht zurückgekehrt.

Am Ende auf dem 47. Gesamtrang
Dass seine Endzeit von 9:50:49 Stunden mehr als 20 Minuten hinter seinen Erwartungen lag, war beim Blick auf die Ergebnislisten schnell vergessen. Die anderen Starter mussten sich genauso quälen, und so sprang am Ende unter über 2000 Finishern ein 47. Gesamtrang, Rang 3 in der Altersklasse M18-24 und damit verbunden das heiß begehrte Ticket für die Ironman-Weltmeisterschaften in Kona, Hawaii, für ihn heraus.

Damit ging für Mirco Helmreich ein harter, aber schöner Tag zu Ende, an den er auch die folgenden Tage noch erinnert werden sollte – in Form eines “Ganzkörpermuskelkaters und unbeschreiblichen Hunger den ganzen Tag”.

Fast ein krönender Abschluss zum Saisonende

Bei sehr heißen Temperaturen fand am 28.7. 2013 der Herzoman in Herzogenaurach statt. Für mich der letzte Triathlonwettkampf in dieser Saison. Die Distanz von 200 m Schwimmen, also 200 m weniger als sonst, sollte mir entgegenkommen. Es waren außer mir noch zwei andere Top 99er gemeldet. Ich war in der 2. Startgruppe und mit beiden Konkurrenten auf einer Bahn. Vom Start weg konnte ich mich gut auf Tuchfühlung halten und stieg nach den acht 25m Bahnen mit „nur“ 35sec. auf den Führenden aus dem Wasser . Nach einem guten Wechsel konnte ich auf dem bergigen 10 km Rundkurs gehen. Nach vorne war alles offen deshalb war ich top motiviert und konnte schon nach der Hälfte der Radstrecke den Zweiten aus Erlangen überholen. Mit genau einer Minute Rückstand auf den Führenden und der zweiten Radzeit von 21:26min. wechselte ich zum Laufen auf eine hügelige Wendepunktstrecke im Wald. Bis zum Wendepunkt war ich bis auf ca.150m auf den führenden Regensburger aufgelaufen, bekam dann aber Seitenstechen, so dass ich auf der zweiten Hälfte immer langsamer wurde und über eine Minute verlor. Am Ende konnte ich vor Schmerzen kaum noch laufen. Ich kam schließlich nach gesamt 34:32min als 2. ins Ziel und konnte mit der Leistung zufrieden sein, da der Starter aus Regensburg eine Woche vorher als 13. bei der Deutschen Meisterschaft der Jahrgänge 98/99 gefinisht hatte. Ohne Seitenstechen wäre wahrscheinlich mehr drin gewesen. Aber ein guter Saisonabschluss und der erste Sieg über den ständigen Kontrahenten aus Erlangen ist ein vielversprechender Ausblick auf das nächste Jahr, wenn ich wieder der ältere Jahrgang bin.

(Bericht von Tobias Posser)

24. Nonstop Triathlon 2013 ein voller Erfolg

Fast 500 Sportler folgten am Sonntag der Einladung der IfA Nonstop Bamberg zum 24. Nonstop Triathlon in den Bamberger Hain. Bei idealem Wetter bekamen die zahlreichen Zuschauer unterhaltsame Wettkämpfe und Spitzenleistungen zu sehen.

Aufgrund der Autobahnsperre bei Baiersdorf fiel der Startschuss zum Sport Wagner Triathlon über die olympische Distanz (1,5km schwimmen, 42km Radfahren und 10km laufen) mit einer viertelständigen Verzögerung, so konnten alle angemeldeten Teilnehmer starten. Umso eiliger hatte es dann auf der Strecke der unangefochtene Sieger Patrick Lange. Der dreimalige deutsche Duathlonmeister und Bundesligatriathlet des TV Buschhütten ließ von Anfang an keine Zweifel an seiner Favoritenrolle aufkommen und stieg nach 19:11 min aus der Regnitz. Mit der zweitschnellsten Radzeit (1:03:30) und einer überragenden Laufzeit von 31:53 min distanzierte er die Konkurrenz um mehr als 5 Minuten, nach 1:54:34 war sein Härtetest für die weitere Saison beendet.

Ralf Gärtner (Tricamp Team SSV Forchheim) und Kai Schönbeck (Triathlon Team Vogtland) stiegen als Nächstplatzierte gleichzeitig vom Rad, dann konnte sich Gärtner aber deutlich absetzen und in 2:00:39 den zweiten Platz sichern, Schönbeck durfte nach 2:03:31 als Dritter aufs Podest.

Auch einige Bamberger Athleten zeigten hervorragende Leistungen. Dr. Gerhard Dobmeier, der für den TSV Ostheim startet, kam als Gesamt-5. nach 2:06:50 ins Ziel, damit ließ er zahlreiche jüngere ambitionierte Triathleten hinter sich und gewann klar die Wertung in der M50. Karl Schlichtig (DJK Teutonia Gaustadt), der vor allem durch seine Laufstärke überzeugte, belegte in derselben Altersklasse in 2:18:16 den zweiten Rang.

Florian Loos (SV Bamberg, 2:11:31, 3.M30)) lief als Gesamt-8. noch in die Top-Ten, knapp dahinter finishten Matthias Türk (DJK Gaustadt, 2:13:45, 2.M20) und Falk Nicol (TriRockets Bamberg, 2:15:01, 2.M40) das Rennen.

Auch bei den Damen waren die Rollen eigentlich von vornherein klar verteilt. Die ehemalige Duathlon-Weltmeisterin Ulrike Schwalbe (CLV Megware) war favorisiert, doch zunächst bestimmten andere Sportlerinnen den Wettkampf. Katharina Schmelz (TV 1848 Erlangen) stieg als schnellste aus dem Wasser und begab sich auf die Radstrecke ins Bamberger Umland. Schwalbe hatte nach dem schwimmen als Achte erstmal 5 Minuten Rückstand auf die Führende, setzte dann aber auf dem Rad zu einer fulminanten Aufholjagd an und fuhr auf den ersten Platz vor. Mit der schnellsten Laufzeit (39:54) baute sie ihre Führung weiter aus, nach 2:17:28 beendete sie als Siegerin das Rennen. Heike Münch (IfL Hof) belegte nach einem ausgeglichenen Wettkampf den zweiten Platz (2:21:57), Katharina Schmelz (2:25:42) vervollständigte das Podest.

Schnellste Bambergerin war Manuela Filser (IfA Nonstop, 2:39:12), die sich durch einen starken Lauf (43:18) als Gesamt-9. und 2.W25 in die Top Ten unter 31 Frauen schieben konnte. Marlies Fischer (SV Bamberg, 1.W55) und Gerdi Zasworka (DJK Gaustadt, 3.W50) freuten sich ebenfalls über Plätze auf dem Siegertreppchen.

Einen neuen Teilnehmerrekord gab es beim TriCamp Sprinttriathlon zu vermelden. Der einst für Einsteiger ins Leben gerufene Wettbewerb erfreut sich immer größerer Beliebtheit, sodass sich fast 200 Sportler dafür entschieden, 500 Meter zu schwimmen, 20km auf dem Rad zurückzulegen und 5km zu laufen.

Stefan Henneberg (Triathlon Team Vogtland) knackte in 58:37 als einziger die 1-Stunden-Marke und gewann das Rennen klar vor Niki Abel (Team Königs Apotheke TSV Altenfurt, 1:00:38)). Mike Büttner (TDM Bamberg) arbeitete sich nach dem Schwimmen vom 8. Platz kontinuierlich nach vorne und belohnte sich nach 1:01:40 mit dem dritten Platz für seine Leistung. Jochen Ruder (SV Bamberg, 11. in 1:06:47) konnte sich ebenfalls weit vorne platzieren.

Spannend ging es beim Damenrennen zu. Gesa Bohn (SC Rönnau 74) verließ als erste das kühle Nass, wurde aber auf dem Rad von Carmen Krebs (TSV Karlstadt) überholt. Bohn konterte mit einer überragenden Laufzeit (17:42) und siegte schließlich in 1:05:21 vor Krebs (1:08:11). Bei den Frauen ging der dritte Platz durch Elke Neuner (1:11:56) ebenfalls an den TDM Bamberg.

Auch die lokale Prominenz stellte sich der Herausforderung auf der Sprintstrecke. Michael Wehner erreichte hierbei den beachtlichen 22. Rang (1:10:45), der frühere Spitzenläufer und jetzige Bürgermeister von Gundelsheim, Jonas Merzbacher, genoss den Wettkampf genau eineinhalb Stunden lang und freut sich auf eine erneute Teilnahme im nächsten Jahr.

Der lange Wettkampftag begann mit dem Bambados Kids Duathlon für die Jahrgänge 1999-2005. Die 40 jungen Sportler waren mit Begeisterung bei der Sache und zeigten beachtliche Leistungen. Lukas Hoffmann (DAV Bamberg), Anastasia Vasilyeva, Michi Reges (DJK Gaustadt) und Leoni Ertel hießen die Gesamtsieger in den verschiedenen Altersklassen.

Abgerundet wurde der Tag mit dem Bambados Kinderlauf, hier durften die jüngsten ihre Ausdauer im 400m-Lauf zeigen. Auf eine Zeitnahme wurde verzichtet und jedes Kind erhielt im Ziel eine Anerkennung.

Zahlreiche Helfer sorgten für einen reibungslosen Ablauf der Veranstaltung, das Lob vieler Teilnehmer bestätigte die gute Organisation. Der Dank der IfA Nonstop gilt insbesondere den Sponsoren, die einen solchen Wettkampf erst ermöglichen. Der Veranstalter freut sich, im nächsten Jahr wieder viele Sportler aus nah und fern zum 25. Nonstop-Triathlon begrüßen zu dürfen.

Alle Ergebnisse sind unter www.ifa-nonstop-bamberg.de zu sehen. hs

Doppeltes Treppchen für die IfA Nonstop Bamberg

Rothsee Triathlon Festival
Zum 25tsten Jubiläum des Memmert Rothsee Triathlons in Hilpoltstein, der am Samstag mit der Sprintdistanz und Sonntag mit der olympischen Distanz lockte, machten sich knapp 1600 Athleten auf den Weg.
Platz 1 und 3 hieß es am Samstag auf der Sprintdistanz am Rothsee für zwei Bamberger Triathleten. Am Sonntag folgten dann auf der Olympischen Distanz weitere gute Leistungen.

Samstag Sprintdistanz – Aller guten Dinge sind drei
Samstag hieß es 750 Meter Schwimmen im Rothsee, 20 km Radfahren und fünf Kilometer Laufen. Bereits seinen dritten Erfolg in Folge auf der Sprintdistanz am Rothsee konnte Mirco Helmreich von der IfA Nonstop Bamberg feiern.
Nach stundenlangem Regen zuvor begann das Rennen verheißungsvoll und Mirco konnte als 2. das Wasser Richtung Wechselzone verlassen. Doch das wars dann auch schon mit den positiven Aspekten dieses Rennens. Noch nicht in den Radschuhen wurde ihm die nasse Straße und die erste Kurve zum Verhängnis- ein Sturz leider unvermeidbar. Dass es trotz einiger Blessuren und einem gebrochenen Lenker am Ende trotzdem noch mit über zwei Minuten zur schnellsten Radzeit und im Ziel zu über drei Minuten Vorsprung auf den Zweitplatzierten Julian Geistbeck (ARGI+ Tri Team Schongau) reichte, stimmte am Ende doch etwas versöhnlich. Mit der Siegerzeit von 1:01:06 konnte er sich damit über seinen zweiten Sieg in sieben Tagen freuen.
Moritz Pleyer (IfA Nonstop Bamberg), der in den letzten Wettkämpfen schon mit guten Platzierungen und einer bestechenden Form glänzen konnte, entstieg als sechster den Fluten des 20° warmen Rothsees. Auf dem Rad konnte er sich dann sehr aussichtsreich platzieren und wechselte als 5. in die Laufschuhe. Dort lief er ein taktisch sehr kluges Rennen und hielt sich bis zur letzten Laufrunde zurück um dort den bis dato Drittplatzierten Christian Dürr (TV Ochsenfurt) stehen zu lassen. Lohn der Mühen waren sein erster Podestplatz in der Finisherzeit von 1:04:32!
Matthias Türk von der DJK Gaustadt kam als 8ter in einer Zeit von 1:07:57 ins Ziel.
Im Schülerrennen konnte sich Benjamin Herbst (IfA Nonstop Bamberg) mit nur 21 Sekunden Rückstand auf den Sieger den sechsten Platz sichern. Auch Tobias Poßer konnte sich im Rennen der Jugend B über 400m Schwimmen, 6,5km Rad und 2,5km Laufen hervorragend platzieren. Nach verhaltenem Beginn im Wasser, startete er mit der schnellsten Radzeit des Tages und starker Perfomance beim Laufen (ein typischer IfA Athlet eben!) durch und sicherte sich wie schon am Wochenende zuvor in Erding den 5. Gesamtrang in einer Altersklasse, in der er noch 2 Jahre starten darf und es somit dieses Jahr noch häufig mit älteren Gegnern zu tun bekommt. Mit nur 14 Sekunden Rückstand auf die Medaillenränge kann er aber sehr optimistisch in die Zukunft blicken!

Sonntag Olympische Distanz
Am Sonntag zur olympischen Distanz waren erneut einige Bamberger Triathleten am Start. 1,5 km Schwimmen, 42 km Radfahren und 10 km Laufen standen auf dem Programm.
Mirco musste den geplanten Doppelstart leider aufgrund seines Sturzes am Vortag verletzungsbedingt absagen und so ging Moritz Pleyer als einziger Doppelstarter auf die olympische Distanz, die er trotz Vorermüdung als 58ter in guten 2:13:35 gut ins Ziel brachte.

Wiener Haifisch im Rothsee gesichtet
Einen super Tag erwischte Daniel Haußner der sich mit starker Schwimmleistung (22:17min) schon nach der ersten Disziplin gut postieren konnte. Nach solider Radleistung und dem schnellster Laufsplit des gesamten Feldes(33:26min) konnte er sich im Ziel über den 20. Gesamtrang in der Zeit von 02:07:13h und den 4. Platz in der TM 30 freuen!
Thomas Gurn ( 161. / 2:21:22), Joachim Alt (292. /2:29:03), Uwe Nickel ( 339. / 2:31:19), Olaf Dietel (349. /2:31:36), Christian Wassmuth ( 369. /2:32: 34), Heike Radlanski ( 722. / 2:47:04) und Hubert Zehler ( 937. /3:00:43) komplettierten das gute Abschneiden der IfA- Athleten.

Oliver Hofmann ( 589. /2:41: 22) und Gerhard Wolfschmitt ( 790. / 2:51:08) von der DJK Gaustadt , Jochen Ruder (312 ./ 2:30:16) von SV Bamberg und Sven Liedloff ( 549. / 2:40:02) vom TDM Bamberg machten schließlich das Dutzend Bamberger Starter voll.

Bayerische Meisterschaften über die Mitteldistanz beim 2. Chiemsee Triathlon

Raddefekt verhindert Andreas Sperber die anvisierte TOP 10 Platzierung

Die 2. Auflage des Chiemsee Triathlon stellte für die Veranstalter einen vollen Erfolg dar. Nach tagelangem Regen klärte sich am Wettkampftag pünktlich zum Schwimmstart über Chieming der Himmel auf. Um 9.00 Uhr fiel im Strandbad der Startschuss für die Mitteldistanzler (2km Schwimmen, 82km Radfahren, 20km Laufen). Hunderte Sportler, unter ihnen auch ca.: 15 Profitriathleten kämpften um gute Podestplätze und die hohen ausgeschriebenen Siegprämien.
Schon die erste Disziplin stellte eine wahre Herausforderung dar. Bei starkem Wellengang und 16 °C kaltem Wasser bot das bayerische Meer nicht die besten Voraussetzungen für gute Endzeiten. Meine geplante Schwimmzeit von ca.: 30 min konnte ich nicht ganz erreichen, kam aber dennoch mit einer Schwimmzeit von 32:08 min unter den ersten 20 Athleten aus dem Wasser. Nach einem schnellen Wechsel passierte es dann. Zwei Antritte auf dem Rad und ich konnte wieder absteigen. Beim Hinterrad lockerte sich eine Einstellschraube und das Laufrad löste sich. Nach kurzen Gedanken der Aufgabe versuchte ich doch das Rad zu reparieren, was mir nach ca.: knapp 10 Minuten auch gelang. So konnte ich mit etwas Wut im Bauch die Verfolgung aufnehmen und mein Ziel eine TOP 10 Platzierung zu erreichen weiter verfolgen. Mit gutem Druck auf die Pedale und guten Beinen gelang mir auf dem welligen Radkurs mit 560 Hm mit einer Zeit von 2:16:44 auf die 82,6 km lange Radstrecke ( inklusive Pannenzeit von ca.: 10 min) noch der 7 schnellst Radsplit des Tages. So arbeitete ich mich bis auf den 25. Platz vor. Beim abschließenden Lauf konnte ich mich auf meine Laufstärke verlassen und rannte die vier Runden im konstanten Tempo. Mit der 3. schnellsten Laufzeit des Tages ließ ich noch viele Athleten hinter mir und konnte auf den 11 Platz und 3 der AK3 durch das Ziel laufen. Somit hab ich mein selbst gesetztes Ziel leider nicht ganz erreicht. Mit etwas Glück und ohne Panne wäre ein Platz unter den ersten 7 drin gewesen. Da die ersten 9 Plätze ausschließlich von Profiathleten belegt wurden und ich mich unter diesen eingereiht hätte und ich trotz Raddefekt noch den 11 Platz erreicht habe, konnte ich dennoch zufrieden die Heimreise antreten.

(Bericht von Andreas Sperber)

Mirco Helmreich erneut Schnellster in Forchheim

vo.li.: Moritz, Mirco, Norman, Andi und Uwe

Vorjahressieger erneut ganz oben auf dem Treppchen
500m schwimmen, 23km Radfahren und 5km Laufen. Das sind die Distanzen, die es beim 2. Forchheimer Stadttriathlon am vergangenen Sonntag zu bewältigen gab. In diesem Jahr auf anderen Strecken unterwegs, blieb im Ziel doch alles beim Alten. Mirco Helmreich bei den Männern und Astrid Zunner-Ferstl bei den Damen heißen die neuen und alten Sieger des Stadttriathlons. Mit ihnen sprangen noch über 250 weitere Athletinnen und Athleten bei schönstem Triathlonwetter in mehreren Startgruppen ins kühle Wasser des Königsbades, unter ihnen auch zahlreiche Starter aus der Bamberger Gegend.

Aufholjagd auf dem Rad
Als 12. Aus dem Wasser galt es einiges aufzuholen für Mirco. Doch dem mäßigen Auftakt im Wasser ließ er wie so oft die schnellste Radzeit des Tages folgen und fegte mit einem Schnitt von weit über 40km/h in die zweite Wechselzone an der Sportinsel, wo die Laufschuhe warteten. Die viertschnellste Laufzeit reichte um sich im Schlussspurt den Angriffen des Zweitplatzierten Florian Fink (SSV Forchheim) erfolgreich zu wiedersetzen und erneut als Gesamtsieger des Forchheimer Stadttriathlons in der Siegerzeit von 1:00:59h ins Ziel einlaufen zu dürfen. Besonders erfreulich war dieser Erfolg für ihn, da in diesem Jahr eigentlich alles im Zeichen der Ironmanvorbereitung und damit verbunden der möglichen Qualifikation für die Weltmeisterschaften auf Hawaii im Oktober steht. Dass die Form über die kurzen Distanzen schon jetzt stimmt, bewies er durch seinen Auftritt in Forchheim eindrucksvoll.

Starker Mannschaftsauftritt
Dritter wurde Lasse Ibert vom Team Arndt. Andreas Sperber, der vergangene Woche noch den Kapuziener-alkoholfrei-Triathlon in Kulmbach gewinnen konnte, musste sich dadurch knapp mit dem vierten Rang zufrieden geben. Die weiteren Bamberger Athleten lieferten ebenso sehr gute Ergebnisse ab. Moritz Pleyer auf Gesamt Rang 8 (5. M20), Uwe Dütsch auf Rang 11 (2. M40) und Norman Huck (4. M 40) auf Rang 15 komplettierten das starke abschneiden der IfA Nonstop Bamberg Athleten.

Auch 13 Triathleten der DJK Teutonia Gaustadt waren erfolgreich am Start und konnten vier Podestplätze für sich verbuchen. In der Schüler/Fitnessdistanz (300m Schwimmen, 11 km Rad, 2,5 km Laufen) konnte sich Jonas Meyrer den 2. Platz (38:52) in seiner Altersklasse sichern. Auf der Jedermanndistanz (500 m Schwimmen, 23 km Rad und 5 km Laufen) erreichte Karl Schlichtig den ersten Platz in der M50 in einer Zeit von 1:11:28, Bernward Flenner sicherte sich den 2. Platz in der M60 (1:24:54) und Maria Winter den 3. Platz in der W50 mit einer Gesamtzeit von 1:28:30.

Alles in Allem eine sehr gelungene Veranstaltung mit tollem Ergebnis für die Bamberger Triathleten!

Die Ergebnisse der Bamberger Triathleten im Überblick:

Jedermann (500 – 23 – 5):

1:00:59 Mirco Helmreich, IfA Nonstop Bamberg 1. M20
1:02:12 Andreas Sperber, IfA Nonstop Bamberg 1. M30
1:06:14 Moritz Pleyer, IfA Nonstop Bamberg 5. M20
1:06:51 Uwe Dütsch, IfA Nonstop Bamberg 2. M40
1:08:52 Norman Huck, IfA Nonstop Bamberg 4. M40
1:11:28 Schlichtig Karl, DJK Teutonia Gaustadt 1.M50
1:16:59 Röckelein Christian, DJK Teutonia Gaustadt14.M30
1:17:07 Hettmer Michael,DJK Teutonia Gaustadt 5.M30
1:18:27 Horst Klaus,DJK Teutonia Gaustadt 18.M40
1:23:49 Reges Harald, DJK Teutonia Gaustadt 23.M30
1:24:54 Flenner Bernward, DJK Teutonia Gaustadt 2.M60
1:28:30 Winter Maria, DJK Teutonia Gaustadt 3.W50
1:31:17 Wolfschmitt Gerhard, DJK Teutonia Gaustadt 13.M50
1:38:19 Rümmer Michaela,DJK Teutonia Gaustadt 12.W40
1:39:26 Gößwein Horst DJK Teutonia Gaustadt 16.M50
1:44:53 Fehre-Stolz Gabi, DJK Teutonia Gaustadt 14.W40

Schüler / Fitness (300 – 11 – 2,5):

0:38:52 Meyrer Jonas, DJK Teutonia Gaustadt 2.MJB
0:46:39 Reges Michael, DJK Teutonia Gaustadt 6.MJB

Kapuziner-Alkoholfrei-Triathlon-Kulmbach

IFA-Nonstop-Bamberg-Athleten mit oberfränkischen Meistertiteln auf der olympischen Distanz

Am vergangenen Wochenende stand der Kapuziner-Alkoholfrei-Triathlon in Trebgast und Kulmbach auf dem Programm, um aus dem Trainings-Trott auszubrechen nahmen mit Andreas Sperber und Hannes Melzer auch zwei Athleten von der IFA teil.
Bei optimalen äußeren Bedingungen kämpften 144 Starter nicht nur um den Gesamtsieg sondern auch um den Gewinn der Oberfränkischen Meisterschaften im Triathlon über die Olympische Distanz.
Der Startschuss fiel um 11:15 Uhr am Trebgaster Badesee, da alle Starter auf einer Breite von nur gut 6 Metern verteilt waren, glich der Start einem Schleuderwaschgang. Mit soliden Schwimmzeiten wechselte das Bamberger Duo kurz nacheinander auf die anspruchsvolle knapp 45km lange Radstrecke. Wind, langgezogene Anstiege zu Beginn, kurvige Abfahrten und eine astreine Rollerstrecke auf der B289 zum Schluss nach Kulmbach machten die Radstrecke sehr abwechslungsreich und selektiv.

Sieg auf der letzten Laufrunde nach toller Aufholjagt

Andy Sperber kam als einer der ersten Verfolger auf Marcus Schattner und Christof Schmitt in die zweite Wechselzone. Andy hatte sich die Kräfte für die enge, verwinkelte immerhin 11,2km lange Laufstrecke offensichtlich optimal eingeteilt und konnte dank seiner überragenden Laufform die Führenden noch auf der letzten von 4 Laufrunden abfangen und in 2:14:58 siegen. Hannes schaffte es noch auf den 7. Gesamtrang vorzulaufen, er kam mit 5 Minuten Rückstand auf Andy ins Ziel.

Zwei Oberfränkische Meister von der IFA

Nach der Siegerehrung benötigte Andy Unterstützung bei dem Abtransport seiner zahlreichen Preise. Neben dem Gesamtsieg, Altersklassensieg und der Ehrung als Oberfränkischer Meister gesamt bekam er auch für den Oberfränkischen Meister in der M30 eine flüssige Gefälligkeit des Hauptsponsors überreicht.
Da sich Hannes nur von älteren Athleten (teils deutlich über 40) schlagen ließ, konnte auch er den Oberfränkischen Meistertitel in der M25 erringen.